Kichererbsensalat mit Avocadodressing (vegetarisch bis vegan, je nach Joghurt- und Milchsorte) 9 SP

Am Ball Bleiben, heisst: Vorbereiten. Bisher hab ichs auf die Reihe bekommen. Schlendern wir also zum Kichererbsensalat, den man vegan oder vegetarisch zubereiten kann. Der einzige Unterschied ist die Art des Joghurts. Tierisch oder Soja. Das überlass ich euch.

Man nehme (für 4 Portionen)
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1 große Dose Kichererbsen (530g Abtropfgewicht)
1 große Salatgurke oder mehrere kleine
2 Bd. Frühlingszwiebeln
3-4 rote Zwiebeln
200 Avocaco (so ca. 2 kleine Avocados)
3-4 Äpfel
4 EL Milch (oder Sojamilch)
200g Magerjoghurt oder Sojajoghurt
7-8 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
evtl. 1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer und Dill

Kichererbsen in ein Sieb geben und kalt abspülen, abtropfen lassen.

Gurke(n), Zwiebeln, Frühlingszwiebeln und Äpfel klein schneiden. Alles mit den abgetropften Kichererbsen vermengen.

Die Avocados entkernen und das Fruchtfleisch auslösen (Abwiegen wäre dann gut, denn die Avocdos sind punktelastig, da sollte man schon wissen, wann 200g erreicht sind).

Avocadofruchtfleisch mit Jogi und Milch pürieren, mit dem Zitronensaft, Dill, Salz und Pfeffer abschmecken, (Kenner drücken noch eine Knoblauchzehe dazu).

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Fotobefreite Gedanken zum neuen Jahr: Teil/Belohnung 1

Hat jede/r, macht sich jede/r und findet jede/r dusselig.

Nach der halbherzigen 2. Jahreshälfte 2016 werde ich mich jetzt nicht darin kompromittieren, indem ich z.B. sage: Dieses Jahr schaffe ich so und so viel kg, oder: dieses Jahr erreiche ich mein Ziel. Dieses Ziel wird eh oft überbewertet, bzw. unterschätzt. Zumindest, was das Abnehmen betrifft. Hey, man ist dann am Ziel, macht die Beckerfaust, geht in die „Erhaltung“, belohnt sich mit Klamotten, und leise heimlich schleicht sich dann da was ein. Neue Klamotten laufen ja auch gern mal ein anfangs, meint man, anfangs. Die wirkliche Arbeit beginnt doch erst am „Ziel“.

Ich habe mir zum Ziel gesetzt, dieses Jahr komplett am Ball zu bleiben, bei Ausrutschern mich nicht in ihnen zu suhlen wie ein Trüffelschwein. Auf schlimmste Weise habe ich mich auf dieses Ziel vorbereitet. Ungewollt, aber wirksam, denn es gab zwischen den Jahren eine Gans. Vom Bauern erstanden und auf Niedrigtemperatur im Bckofen gegart. Sie war wirklich lecker, die Wohnung lüftet noch heute…..Die Sauce sollte aus dem Bratensatz entstehen, es gab keinen Bratensatz, die Haut war kross, schön anzusehen, aber das Fett, all überall dieses Fett. Ja, man könnte Schmalz daraus machen, aber mein Ekelpegel war dermaßen überschritten, dass ich minimalistisch im Essen herumstocherte. Der selbstgemachte Rotkohl nach Hausmannsart glänzte. Denn Fett glänzt. Die selbstgemachten Klöße, die waren das, was mir in leckerer Erinnerung an die Gans geblieben sind.Dieses finstere Tal durchschritt ich 2 Tage lang.

Silvester gabs Fondue, aber mit Brühe. Dazu Nudelsalat mit Salatgurke, Tomaten, Paprika, Zwiebel und Dressing aus Jogi, Essig, Salatgurke, 1 EL Olivenöl,Gewürzen: mit dem Zauberstab! Gurkensalat und Baguette waren weitere Teilnehmer sowie einige Saucen (leider nicht selbst gemacht).

Das restliche Fleisch gabs gestern und gibt es heute als Reis-Gemüsepfanne (Zucchini, Brokkoli, Paprika, Chili, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Dosentomaten). Den Reis hatte ich in der Fonduebrühe gegart.

Ich bin kein Vegetarier, kein Veganer, aber bei meiner mir liebsten Freundin, die vegan lebt, hole ich mir immer gerne Tipps für vegane Zutaten (z.B. für Mayonnaise). Aufgrund einer Vorerkrankung ist Soja (mit Ausnahme von Sauce oder Sprossen) allerdings Tabu (Phytoöstrogene). Wobei: Warum soll ich dieses Tabu nicht brechen? Ich rauche ja auch.

Ja, ich komme von „Höcksken auf Stöcksken“, von „Kuchen Backen“ auf „A…. backen“. Mir geht halt viel im Kopf rum. Im neuen Jahr.  Nur eins soll NICHT sein im neuen Jahr: „“Same Procedure“ as last year? „Same Procedure“ as every year““!!  Ich will nicht wieder und wieder und wieder und wieder meine Freude am Abnehmen, meine Freude am gesunden Essen, meine Freude an mir selbst dadurch selbst vermiesen, indem ich mein Versagen unbewusst zelebriere. Sondern: Fresse halten, nix in den Hals drücken, nur, weil gerade was nicht rund läuft. Denn dadurch läufts ja auch nicht runder. Nur der ewige widerliche Kreislauf von Frust und „Gegenfrust“.
In diesem Sinne: Nicht zuuuu viel vornehmen! Anfangen, aufgeregt sein, Vorfreude. Nicht das bescheuerte „Ziel“ im Blick. Das Ziel ist heute: Heute. Das Ziel morgen ist morgen: Heute.
Punktetaugliche Rezepte und Einkaufsplanung gehört dazu, die Planung muss aber auch Spontaneität zulassen.

Also: Weitermachen, Neuanfang, gesund Leben. Belohnen ohne Süßigkeiten.

Wie belohnt ihr euch?
Es gibt soooo viel: Ein schönes Ölbad; im Wohlfühloutfit mit geschlossenen Augen Maria Callas hören (mind. 1 CD-Länge),

Kohlrabipommes, Tomaten, Selleriepü, Möhrensalat

Angefixt von Schnippelboy soll es auch bei uns heute vegetarisch zugehen.Die Sonne scheint, Gemüse ist gekauft oder war schon vorrätig.

Man nehme (für 2 Portionen):
500g geschälte Kartoffeln und 1/4Knolle Sellerie
100ml Milch (1,5%)
2 Kohlrabi
kleine Flaschentomaten
2 TL Rapsöl
Petersilie, Salz, Pfeffer, evtl. 1 TL
viele Möhren
1/2 Zitrone, Knobi, 100g Frischkäse (0,2%), Salz, 1 EL Olivenöl, Pfeffer

Verzichtet man auf Frischkäse und Milch, wirds vegan und hat weniger Punkte

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Zubereitung:

Kartoffeln und Sellerie schälen, grob würfeln und kochen. kartoffeln-und-sellerieKohlrabi schälen und in Pommesstifte schneiden. Die Kohlrabi kommen mit 1 TL Öl für ca. 20 Minuten in die Actifry oder werden in der Pfanne gebraten.
Möhren in der Maschine raspeln, Frischkäse, 1 EL Olivenöl, Knobi, Salz, Pfeffer, Zitronensaft, verquirlen und mit den geraspelten Möhren vermischen.
Tomaten waschen. die kommen nach 10 Minuten zu den Kohlrabipommes in die Actifry.
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Sind Kartoffeln und Sellerie gar werden sie zerstampft mit Milch, Salz, Pfeffer, evtl. etwas Senf? Gehackte Petersilie unterrühren. Mit Kohlrabi, Tomaten und dem Möhrensalat servieren. Guten!

fertig

Ohne Salat hat es 7 SP, mit Salat hat es 10 SP

Ofengulasch und Kürbis? 6 SP/Portion

Jo, das geht. Und es geht auch, dass ich mich nicht verrenke, um immer Fotos zu machen. Es geht auch ohne, wer wissen will, wie es geht, der liest, der guckt nicht.

Man nehme (für 6 Portionen):
800g Rindergulasch (Hüftfleisch)
6-8 Zwiebeln
2 Knobizehen
100g getr. Pflaumen
1/2-1 Zimtstange, 2-3 Lorbeerblätter, 6 Pimentkörner
185 ml Rotwein
800 ml Rinderfond (aus dem Glas oder selbstgemacht)
Pfeffer u. Salz
1 kl. Hokaidokürbis

Ofen auf 200° Umluft vorheizen, ohne Umluft auf 220°, Gas auf Stufe 4
Nun gehts los: Backpflaumen vierteln, Zwiebeln u. Knobi würfeln. Dies zusammen mit dem Gulaschfleisch, allen Gewürzen, Wein, 600ml vom Rinderfond in einen großen Bräter geben, vermengen, Salzen und Pfeffern, abgedeckt 2-2,5 Std. schmurgeln lassen.
In der Zeit Hokaido waschen, halbieren, Kerne entfernen und mit Schale in grobe Würfel schneiden. Nach diesen 2-2,5 Std. die Kürbiswürfel mit in den Bräter geben und die restlichen 200ml Fond aufgießen. Evtl. etwas mehr. Oder ein Schluck Wasser.
Gut alles vermengen, und offen ohne Deckel für weitere 30 Minuten im Ofen garen lassen.
Vor dem Servieren Lorbeerblätter und Zimtstange entfernen (so man sie noch findet).

 

Frikadellen mit Selleriepürrée und Zucchini 8 SP/P Mit Gurkensalat sinds 9SP

OHNE FOTO OHNE FOTO

Mal wieder Wochenende!  Endlich 2 Tage, an denen wir nicht um halb 6 aufstehen müssen. Kein Wecker mit lieblich ansteigender Lautstärke, die in einer Kakophonie säuselnden Duktus‘ eskaliert,  reisst einen aus dem Schlaf. Kein Unlust, das kuschelige Geviert zu verlassen, niemand treibt einen, nicht mal die Uhr. Sonnenaufgang mittlerweile weit nach 7.00 Uhr. Es ist also noch zappenduster an diesem Samstag, als ich frisch erwacht gelangweilt im Bett und Mr. G. in Morpheus Armen lag, also ruckelte ich an ihm rum, mir sei langweilig. Kennt ihr das? Wochentags hundemüde nicht aus dem Bett wollen und am Wochenende hellwach früh morgens? Ein Blick auf die Uhr bescherte uns nämlich den Hinweis, es sei man gerade 5.30 Uhr.
Also beschloss ich mental schon mal die Wochenendplanung durchzugehen, was es zu erledigen und auch zu essen gäbe.Vor meinem geistigen Auge erschienen die Vorräte, Gemüse und allerhandlei andere Dinge, die z. B. der Kühlschrank in sich bargen. So folgerte ich denn: Frikadellen mit Selleriepü und Zucchini.
Die Zucchini stammt aus heimischer Zucht einer Nachbarin, riesengroß und gelb. Da lässt sich was draus machen.

Man nehme (4 Portionen):
Für die Frikadellen:
400g Tatar
1 Ei
1 Stck. von der Zucchini (je nach Größe 1/8 bis 1/4)
1 Möhre
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 Hand voll Blattpetersilie (gehackt)
1 TL Senf
20g Seitanfix*
Salz, Pfeffer, evtl. Chili aus der Mühle
*Ich nehme hier Seitanfix, damit die Frikadellen auch anderswo zu LowCarb-Gerichten passen. Ansonsten kann man gerne auch Paniermehl nehmen (kostet aber anders…)

Für das Selleriepürrée:
1 Knollensellerie (Gewicht mit Schale ca. 925g)
400g Kartoffeln (geschältes Gewicht)
1 EL Butter
Salz, Pfeffer, Muskatnus

Zubereitung Frikadellen:
Karotte schälen und fein schreddern, Zucchini ungeschält fein schreddern, Zwiebel und Knobi dito, alle Zutaten vermengen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im auf 180° Umluft vorgeheizten Ofen schieben, für ca. 30 Minuten backen.

 

 

 

Noch’n Oatie – Cappucchino

Vormittage können lang sein, lang werden, oder viel schlimmer: NOCH länger. Ich sage das, weil ich es noch nie geschafft habe, einen Oatie „am Stück“ zu essen. Es ist also prädestiniert für zwischendurch und dabei. Den Tipp mit der Cappuchino-Variante erhielt ich letztens beim kleinen Frankfurt-Treffen mit anderen Abnehmwilligen. Während wir größtenteils „de hähsische Küch“ anhingen (Details sprengen teilweise den Punktedispo), kam auch der Kaffee-Oatie verbal auf den Tisch. Ist ganz einfach:

150ml kalter Kaffee
50ml Milch
fl. Süßstoff (wer das ablehnt, nehme 1 TL Zucker oder 1 TL Honig und berechne das extra)
Vanille aus der Mühle oder frisch
100g Haferflocken
200g Magerquark /Mager-Joghurt/Skyr/Exquisa Fitline
(oder eine Vermischung je nach Geschmack, Hauptsache, es sind am Ende 200g)
TK-Himbeeren

Zuerst Kaffee, Milch, Vanille, Süßstoff, Milchprodukt (in welcher Zusammensetzung auch immer) mit den Haferflocken vermengen, über Nacht im Kühlschrank stehen lassen, am nächsten Tag auf 2 Portionen aufteilen, Obst separat, das kommt erst kurz vor dem Genuss hinzu.

Hat 7 SP/Portion.

So, und nun ist Schluss mit Oaties.

Büffelmozzarella auf die Schnelle

Nee, nix Lightmozza. Habs eilig also nehme man

 

für 2 Portionen:

1 Kugel Büffelmozzarella
Eisbergsalat, Tomaten, Salatgurke, Zwiebel, Petersilie, Zwiebeln, Basilikum (Mengen nach Belieben)
1 Nektarine (wenn man mag und möchte)
1 EL Olivenöl
heller Balsamico oder Himbeeressig, Salz, Pfeffer

Zubereitung: schnippeln und vermengulieren

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Macht 9SP/Portion

Mit handelsüblichem Mozzarella oder gar Light-Mozzarella wirds punktegünstiger, aber machmal muss es eben Büffel sein.

Gulasch mit Waldpilzen -pur- 4 SP/Portion

Das Wetter ist besser, als gedacht, ich habe Urlaub, und ich genieße ihn. Heute vormittag fuhr ich zu meiner Sista, mal wieder gemeinsam zum blauen A. Danach noch Wochenmarkt. Immer herrlich. Für Samstag ist Wochenmarkt hier im Ort auf dem ToDo-Zettel, aber erst mal ist heute. Der Urlaub ist in Bälde zuende, da gehts an die Vorratskochung. Das Rezept heute erstelle ich punktetechnisch ohne Beilagen, die werden dann gesondert behandelt, so kann jeder gucken, ob und was es bei ihm/ihr dazu gibt.
Ich hatte eigentlich eine Vermengulierung von Blatt-Gurkensalat gedacht, erstand ich beim heimischen Bauern (der nur und ausschließlich eigene Produkte verkauft) eine wunderschön anmutende Salatgurke. Allein, ich vergaß sie bei Sista. Nun muss sie diese ehrenhaft nutzen. Ich werde mich bescheiden und auf Samstag-Wochenmarkt warten.

Man nehme (für 8 Portionen):

1000g Rindergulasch
4 Zwiebeln
etwas Suppengemüse (Sellerie, Möhre)-dummerweise diesmal gar nicht dran gedacht.Hab ne Möhre mit auf dem Foto, ich lasse sie weg, im Originalrezept kommt Röstgemüse nicht mal vor.
700g frische Pilze, Waldpilze (bei getrockneten Pilzen ist das Verhältnis ca. 1:10)*.
8Tomaten
2 EL Tomatenmark
500 ml Rinderfond+Wasser
40g Schmand
4 Lorbeerblätter und 6 Wacholderbeeren
2 EL Rapsöl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
*: ich hatte 250g frische Pfifferling, 250g Champis und 250g Steinpilze

Als Beilage gibts bei mir Kartoffeln (die ich aber NICHT auf Vorrat koche, bzw. NICHT einfriere!) und Erbsen/Möhren.Da berechne ich die Punkte zusätzlich, ist klar, oder?

Das Gulaschfleisch wird trocken getupft, die Zwiebeln geschält und in Spalten, bzw. längs in nicht zu dünne Scheiben geschnitten. Im Bräter erhitzt man das Öl sehr stark und gibt dann das Fleisch hinein mit den Zwiebeln. Gut anbraten. Dann kommt das Tomatenmark dazu, was mit angebraten wird kurz. Tomatenwürfel, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren können jetzt dazu, Salzen, Pfeffern, Paprikapulver zugeben. Den Rinderfond angießen, evtl. mit Wasser oder Waldpilzfond (wenn man möchte) aufgießen, umrühren und ca. 1,5 Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen.

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In der Zeit kan man die Pilze mit einem Pinsel säubern, ggf. in Stücke schneiden.

Pilze

Dann zum Gulasch geben und leise weitere 30 Minuten (höchstens) simmern lassen. Zum Schluss rührt man den Schmand hinein.

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Für mich ist es heute reines Vorkochen.
Die Punkte beziehen sich auf das reine Gulasch pro Portion. Sämtliche Beilagen sind gesondert zu berechnen.
Nimmst du Kartoffeln im großen Stil kommen bei 1.500 g (was bei 8 Portionen mehr als ausreichend ist, kommen noch mal 4 SP/Portion dazu.

Erbsen-Möhren geschmort, schmecken auch lecker dazu. Kostet aber. Nur Möhren gibts „aufs Haus“. Wie wäre es mal mit nem Blattsalat? Da kommt dann das Dressing noch on Top. Wir wissen ja alle, wieviel SP wir noch haben, da können wir jonglieren, wuchern, sparen.
Ich wünsch jetzt mal: Guten Appetit!

 

 

Hähnchenschenkel mit Gemüse aus dem Ofen (mal wieder) 19SP-keine Panik!!

Wochenende! Und auch da will ich nicht stets und ständig am Herd stehen, denn ich habe in letzter Zeit mal wieder einen totalen Hänger und bin genervt. Also koche ich heute für heute und morgen und morgen dann für Montag und Dienstag (Pastasalat mit grünem Spargel und Krabben). Dienstag dann wird für Mittwoch und Donnerstag gekocht (Pasta mit Spinat, Pinienkernen, vegetarisch).

Irgendwie kommen bei uns Hähnchenschenkel am Wochenende gerne zum Zuge. Nicht oft, aber gerne. Und heute ist es mal wieder so weit.Seltsamerweise waren wir haushaltstechnisch um 9.00 Uhr schon mit Wischen und derlei Kram durch, so dass wir unser Ränzel schnüren konnten, um den Einkauf zu erledigen.

Man nehme (für 4 Portionen):
4 Hähnchenschenkel à ca. 375g
Alles mögliche ofentaugliche Gemüse (Zucchini, Romanesco, Paprika, Zwiebeln, Pepperoni, Möhren, Champignons, chin. Knoblauchknollen, Cocktailtomaten; na, was eben so in den Sinn kommt)
Blattpetersilie, 1 Zitrone
Marinade:
1 EL Honig
1 EL Olivenöl
1 EL Aiwar
Paprikapulver
Gewürze nach Wahl (heute hier: sogar Gyrosgewürz vermischt mit chin. Gewürz)
1-2 Knoblauchzehen
Saft einer Limette (ich hatte die da so rumliegen)
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Zuerst wird das Fleisch gewaschen und auf der Unterseite werden die Fettbrocken entfernt (ich werde bei der Punktebrechnung trotzdem sehr großzügig sein).
In einer Tasse  werden Honig, Aiwar, Olivenöl, Gewürze, Limettensaft und Paprikapulver verrührt, die Knobizehe(n) hineingepresst und vermengt. Dann pinselt man die Hühnerbeine damit ein – auch unter der Haut, sie lässt sich leicht lösen – und legt die eingepinselten Hähnchenschenkel in eine Schale mit Deckel, darin kann das dann erst mal ziehen.

Der Ofen wird auf 180°C Umluft vorgeheizt, 2 Bleche mit Backpapier ausgelegt und je mit 2 Schenkeln und der Hälfte des „harten“ Gemüses belegt. Das „weiche“ Gemüse kommt später dazu (z.B. Champis).

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Jetzt kommen die Bleche für ca. 1 Stunde in den Ofen, nach 20 Minuten wirft man die Champis und die Cocktailtomaten dazu. Zitronenscheiben werden auf die unteren Knochen gelegt. Die haben nämlich Farbe genug.

Jetzt ist Zeit, die Petersilie zu schneiden. Die kommt dann hernach drüber gestreut.

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Alles in Allem ist es sehr heftig: 19SP/Portion, aber manchmal darf das sein!!

Abnehmtaugliche Gyrossuppe 5SP

Ich nehms vorweg, dieses Mal ist das Rezept für 8 Portionen, aber sollte man Lust auf eine 2. Portion haben, sinds halt 10SP und das ist durchaus eine gängige Hauptmahlzeitenzahl.

In den letzten Wochen bin ich irgendwie abgedriftet, was mich nervt. Es ist ja nicht so, dass mich jemand zwingt daneben zu greifen,  ganz alleine ich hab es in der Hand und die Entscheidungsgewalt darüber, was ich mir in den Kopf drücke (diesen Ausdruck kann ich getrost dafür verwenden). Ich werde auch ab Mittwoch wieder ins Treffen gehen. Da ich das in der dortigen WhatsApp-Gruppe schon gepostet habe, gibts auch keinen Rückzieher mehr. Manchmal brauche ich diesen selbstgenerierten Druck.

Nun zur Suppe. Nein vorab noch: Wenn ihr Lust auf andere, oder weitere Zutaten habt, sei es, dass ihr eine Mehr- oder Mindermenge einer Zutat im Hause habt, die verbraucht sein will: Nicht sklavisch ans Rezept halten. Einfach evtl. die Punkte anpassen. Meine heutigen Änderungen stehen in Klammern.

Wir nehmen heute für 8 Portionen:

3 bunte Paprika (ich nehme etwas mehr, weil ich noch angeschnittene Reste habe sowie ein paar nicht verzehrte Möhrenrohkoststicks)
2 (3) Zehen Knoblauch
1-2 fr.oder getrocknete Chilischote
3 Gemüsezwiebeln (+1/2 angebrochene normale Zwiebel)
1000g Schnitzel
500g Champignons
2-(3) kl. Dosen Tomaten, gestückelt
500 ml Gemüsebrühe, 2 TL Instant – oder selbstgemacht
2 EL Ajvar
180g Schafskäse, 9% i.Tr.
1 EL Olivenöl
1 TL Gyrosgewürz, oder mehr
1 TL Oregano, getrocknet, mehr oder weniger
Salz und Pfeffer, nach Belieben
(1/2 ausgepresste Zitrone)

Die Paprika werden teilweise gewürfelt und teilweise in schmale Streifen geschnitten. Die Zwiebeln längs in Streifen. Chilischote in feinste Ringe. Die Champignons werden halbiert oder geviertelt. Knoblauch mit dem Messerrücken platt drücken und fein würfeln. Das Fleisch wird in feine Streifen geschnitten und heissem (!) Olivenöl im großen Bräter angebraten, kurz alleine, dann zusammen mit den  Zwiebeln  kräftig weiter anbraten.

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Paprika und Knoblauch hinzugeben, weiter anbraten. Gyrosgewürz und Champis dazugeben mit anbraten.

Dann die Dosentomaten samt Saft, Ajwar, Chilischotenringe und Gemüsebrühe zugeben und Köcheln lassen. Oregano, Salz, Pfeffer, Zitronensaft zufügen.
Den Schafskäse in 8 gleichgroße Teile schneiden, den bröckelt sich dann jeder selbst über seine Portion.