Noch’n Oatie – Cappucchino

Vormittage können lang sein, lang werden, oder viel schlimmer: NOCH länger. Ich sage das, weil ich es noch nie geschafft habe, einen Oatie „am Stück“ zu essen. Es ist also prädestiniert für zwischendurch und dabei. Den Tipp mit der Cappuchino-Variante erhielt ich letztens beim kleinen Frankfurt-Treffen mit anderen Abnehmwilligen. Während wir größtenteils „de hähsische Küch“ anhingen (Details sprengen teilweise den Punktedispo), kam auch der Kaffee-Oatie verbal auf den Tisch. Ist ganz einfach:

150ml kalter Kaffee
50ml Milch
fl. Süßstoff (wer das ablehnt, nehme 1 TL Zucker oder 1 TL Honig und berechne das extra)
Vanille aus der Mühle oder frisch
100g Haferflocken
200g Magerquark /Mager-Joghurt/Skyr/Exquisa Fitline
(oder eine Vermischung je nach Geschmack, Hauptsache, es sind am Ende 200g)
TK-Himbeeren

Zuerst Kaffee, Milch, Vanille, Süßstoff, Milchprodukt (in welcher Zusammensetzung auch immer) mit den Haferflocken vermengen, über Nacht im Kühlschrank stehen lassen, am nächsten Tag auf 2 Portionen aufteilen, Obst separat, das kommt erst kurz vor dem Genuss hinzu.

Hat 7 SP/Portion.

So, und nun ist Schluss mit Oaties.

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Oatie-Addicted, so what?

Ich begleite meine Rezepte ja (fast) immer mit einer Geschichte. Diesmal habe ich keine Geschichte, ich habe ein Wochenende hinter mir. Ein wunderschönes Wochenende. Mit Menschen, die ich schon lange kenne und solchen, die neu hinzugekommen sind. Wobei wir alle uns mehr oder weniger schon seit mehr oder weniger 10 Jahren aus dem I-Net kannten. Zusammengewürfelt in meiga.de. Alles hat eben seine Vorgeschichte(n). Nun trafen wir uns in kleiner Runde gestern in Frankfurt/Main. Ich reiste schon Freitag an und traf mich mit einer mir sehr lieben online-Bekannten aus WW. Real kannten wir uns auch nicht. Insgesamt hatte das Wochenende weder punkte- noch €uro-technisch irgendetwas mit Budget zu tun, aber ich habe es rundum genossen.
Da ich aber ab morgen wieder arbeiten muss (darf – das ist heutzutage ja eher bizarr), ist jetzt die Zeit gekommen, das Wochenende mal loszulassen, um rudimentäre Vorbereitungen zu treffen.
So ganz kann ich morgen nicht im Plan sein, da ich „Essen auf Rädern“ vorbestellt hatte (vor der Urlaubswoche), und auch die heimische Vorratshaltung nicht gerade up to date ist. Da werde ich morgen nach Feierabend eine neue Kante „rankriegen“ und einen Großeinkauf starten. Zumindest das bürotechnische Frühstück soll tauglich sein.

Man nehme (für 2 Portionen):

200g Skyr natur
100 ml Wasser
100g Haferflocken
1 Limette (geraspelte Schale und den Saft) / ODER starken kalten Kaffee
2 TL Mohn
Vanille, frisch 1 Schote oder getrocknet aus der Mühle
4 Spritzer Süßstoff (oder 1 EL Honig – dann aber ca. 1-2 Extrapunkte/Portion)
2 Handvoll Himbeeren (TK oder Frisch) oder anderes Beerenobst, was man mag.

Ohne Honig machts 7 SP/Portion

Bis auf die Himbeeren werden alle Zutaten gut verrührt, in 2 Portionen geteilt und über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Die Himbeeren oder anderen Beeren füllt man separat ab und gibt sie erst kurz vor dem Verzehr zu dem Oatie.

Die Kaffee-Version habe ich gestern auf dem Treffen gehört. Ist ja auch mal ne Möglichkeit! Leider hab ich den jetzt nicht parat.

Und weil ich TK-Himbeeren habe, gebe ich sie schon jetzt dazu.

 

Chips für lau (vegan) und -10 kg

Übrigens,  mit meinen inaktiven +10kg im letzten Post meinte ich übrigens +10kg Abnahme seit Ende Januar. Heute gehts ans Snacken….Ich hatte da noch fast einen ganzen Rettich liegen. Keine Lust auf Rettichsalat, der Abend droht. Was tun? Gekaufte Chips hab ich immer gefressen, bis mir übel wurde.Das ging schnell, genauso wie bei Haribo-Bärchen.Ich weiss bis heute nicht, wieso mir immer schlecht von Chips wurde. Und seien wir mal ehrlich: abnehmtaugliche „Portionen“ verdrücken wir doch im hohlen Zahn, oder?
Also schnell mal den vorhandenen Rettich reaktiviert. Es geht auch mit Aubergine, Zucchini, Möhre, usw. Nur bei Kartoffel, Süßkartoffel sollte man schon das Rohgewicht zur SP-Berechnung zugrunde legen,. Beim Rettich nicht. Der hat 0SP.

Und den hobeln wir mit dem Sparschäler, würzen nach Belieben, und drapieren ihn auf den Blechen bein 110°Grad. Ich kann keine genaue Garzeit angeben. Die müssen halt knackig trocken sein. Nicht lagalutschi trocken!!

Und nun geht das ohne Bild durch die Zensur.