Don’t panic, it’s organic: Bulgursalat (8SP/P oder 6 SP/P) – je nach Portionszahl

Dieses Rezept ist für 4-5 Portionen

Man nehme:

200g Bulgur (trocken)
400ml heisses Wasser
Salz

1-2 kl. Salatgurken (die aus dem türk.Supermarkt)
300g Cocktailtomaten halbiert oder geviertelt
1 Bd. Frühlingszwiebeln
1-2 Spitzpaprika (je nach Gusto)
1 grüne mittelscharfe Pepperoni
2 Zitronen (ausgepresst)
3 EL Olivenöl
Salz/Pfeffer
1 Bd. Minze
1/2 Bd. glatte Petersilie (wenn Supermarkt, dann bitte mind. 1Bd.)

Bulgur mit Salz und 400ml heissem Wasser aufquellen lassen. Gemüse schnippeln: Frühlingszwiebeln in Ringe, Paprika und Pepperoni in kleine Würfe. Gurken dito, Tomaten halbieren oder vierteln. Alles mit dem mittlerweile erkalteten Bulgur vermengen.
Zitronensaft mit Olivenöl vermengen, unterheben. Minze und Petersilie hacken und auch zu  dazu geben. Salzen und Pfeffern nicht vergessen.
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Spaggi, Steinpilze, Spinat und Gefolge – vegetarisch für 12 SP

Ich hatte einen harten Tag hinter mir. Die Vorsichtsmaßnahmen für den Krönungsabend am 20.1. 2017 gingen von pyramidischen Drahtgeflechtskonstruktionen (mein Wunsch) bis zu Luftschutzraum (Wünsche Anderer).

Als meine mentale Schmerzgrenze aufgrund der um 18.00 Uhr tatsächlich eintretenden Realität überschritten war, griff ich zu Pott und Pann. Reine Übersprungshandlung/Übersprungsbewegung.

Man nehme (Anti-Presidential-Displacement Activity-Menue for 4):

280g Spaghetti
20 g getrocknete Steinpilze
1 Zwiebel (fein gehackt)
1 Knobizehe (feinst gehackt)
100 g frischer Babyspinat
Salz, Pfeffer
2 TL Rapsöl
50g Ziegenfrischkäse (45%)
1 EL Zitronensaft
ca. 200ml Einweichsud von den Steinpilzen
100g Saure Sahne
30g Schlagsahne
(evtl. Petersilie. Die passt nicht unbedingt dazu, aber ich steh drauf…)

Steinpilze 1 Std. in heissem Wasser einweichen, danach durch ein Sieb gießen, Einweichwasser auffangen!
Nudelwasser (gesalzen) zum Kochen bringen, derweil die abgegossenen Steinpilze sehr gut ausdrücken und etwas zerkleinern. Zwiebel und Knobi pellen, fein/feinst in Würfel schneiden. Spinat mal so durchgucken.
In einer Pfanne das Öl erhitzen, Zwiebel und Knobi glasig werden lassen, Steinpilze zufügen und mit anschwitzen/anbraten. Ziegenkäse einrühren. Pilzsud zufügen, aufkochen lassen und dann die Saure Sahne und die Schlagsahne zugeben, gut unterrühren und mit Deckel leicht simmern lassen. Kurz bevor die Spaghetti fertig sind, den Spinat mit in die Pfanne geben, unterheben.
Dann die Spaggis abgießen, unterheben und servieren.

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Bei mir durfte Petersilie nicht fehlen.

Heiss, schnell, suppig, sättigend, SP 5

Manchmal mag man nicht auf Teil-Convenience verzichten. Weil man faul ist, weil man keine Zeit hat, weil man sich nicht rechtfertigen möchte, warum man keine Zeit hat zur Essenszubereitung. Natürlich ist das nun nicht die Grundeinstellung, aber es gibt Tage, da muss das so.

Man nehme (3 Portionen)
1 Glas (340ml) Struik Hühner-Kraftbouillon (mit Hühnerfleisch)
1020 ml Wasser (Brüheglas 3x mit Wasser gefüllt)
40g Nudeln (vorzugsweise Gabelspaghetti oder Suppennudeln)
1 Glas Spargel (in Stücke geschnitten)
1 Hand voll Champignons (frisch)
200g TK Suppengemüse (oder frisch)
1 Zitrone (Saft davon)
3 Eier
Blattpetersilie (fein gehackt)

Diese 3 Portionen beinhalten 3 Teller mit Ei und Nachschlag ohne Ei.

Zubereitung:
Das Brüheglas gießt man durch ein Sieb in einen Topf, füllt es 3x mit Wasser und gibt es ebenso  in den Topf. Das Hühnerfleisch stellt man beiseite. Herd auf große Hitze, Suppengemüse in den Topf werfen und alles aufkochen und köcheln lassen. In der Zeit schneidet man den Spargel in mundgerechte Stücke und die frischen Champis in Scheiben. Die Zitrone wird schnell ausgepresst, und in den Topf gegeben. Die Petersilie wird gehackt, die Eier sowie die Nudeln bereit gelegt. Wenn die Brühe mit dem dem Suppengemüse kocht,  kommen zuerst die Nudeln dazu,  alles noch ca. 6 Minuten kochen lassen. Champignonscheiben zugeben. Danach schaltet man die Hitze runter, schlägt die Einer einzeln in eine Suppenkelle rührt die Suppe um (damit sie „Drall“ bekommt) und lässt die Eier einzeln in die Suppe gleiten. Kurz vor Schluss kommen dann noch Spargelabschnitte dazu. Die Petersilie wird später auf den Tellern zugefügt.

Wenn jemandem sehr kalt ist: Wie wäre es mit einer kleingehackten Chilischote? Von Beginn an mitköcheln lassen.

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Wie immer gilt: Das Gemüse ist austauschbar, je nach Belieben. Wer noch eine Paprika im Fundus hat: immer zusätzlich rein damit, oder anstatt. Wer keinen Spargel mag, der lässt ihn weg. DosenChampis gehen auch. Brokkoli, Blumenkohl, Bohnen (grüne), Kohlrabi, also, diese Gemüse sind immer austauschbar ohne Einfluss auf die Punkte.

Ein Hype erobert die Rezeptewelt. Zu Recht? #Lasagnesuppe für 9SP/Portion

Auch bei WW ist sie nicht nur sprichwörtlich in aller Munde. Was ist dran, an dieser Suppe? Was macht sie zum Hype? Was ist an ihr Besonderes?
Um das herauszufinden, startete ich den Selbsttest. Das Originalrezept hatte ich etwas abgewandelt, da ich schon zwischen Suppe, Sauce, Brei unterscheide.

Zutaten (für 1 Portion):

150g Tatar
1 TL Rapsöl
1 Zwiebel (fein gewürfelt)
1 Knoblauchzehe (gepresst)
1 kl. Dose gehackte Tomaten
1 TL Tomatenmark
300 ml Gemüsebrühe (2 TL Gekörnte oder selbstgemachte Brühe)
Salz,Pfeffer
2 Lasagneblätter
2 TL ital. Kräuter (getrocknet, gerebelt)
1 EL saure Sahne
1 TL Parmsan
1 TL Basilikum frisch, gehackt

Tatar wird in einer großen Pfanne mit dem Öl krümelig angebraten, Zwiebeln und Knoblauch dazugeben, mit anschwitzen, Salzen und Pfeffern. Tomatenmark zufügen und auch etwas anschwitzen!  Dann kommen die Dosentomaten und die Brühe dazu. Alles gut vermengen und im geschlossenen Topf bei kleiner Flamme/Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. In der Zeit die beiden Lasagneplatten in mundgerechte Stücke brechen und dann in den Topf geben, unterheben und weitere 8-10 Minuten köcheln lassen.

Danach, wenn es fertig ist, evtl. noch etwas Wasser zugeben und mit saurer Sahne, Basilikum und Käse servieren.

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Der klägliche Rest….

Mein Fazit: Sie schmeckt sehr lecker, eignet sich bedingt zum Mitnehmen, aber den Hype versteh ich nicht, wirft er doch Fragen auf.
Also, diese Suppe schmeckt sehr gut. So gut, wie meine Bolognese-Sauce zu Pasta immer schmeckt (wobei da noch kleingehexelte Möhren usw. hinzukommen). Wenn das also zum Hype taugt, sollte ich überlegen, meine Bolognese auf Flaschen zu ziehen und wohlfeil zum Verkauf anzubieten. Ich war mir auch nicht bewusst, dass es diese Suppe unbewusst bei mir des öfteren schon VOR dieser Namensgebung gab. Bolognesesauce übrig?  Wasser dazu, nachwürzen, fertig.
Die saure Sahne allerdings ließ geschmacklich ihre Daseinsberechtigung unbeantwortet. Aber für’s Auge macht sie was her.

Das Rezept ist für 1 Person übrigens mehr als sättigend, auch wenn im Originalrezept weniger Wasser vermerkt ist. Selbst da ist es sehr mächtig. Und in der Mikro am nächsten Tag werden die zerbrochenen Lasagneplatten etwas „lätschert“, ich würde sie das nächste Mal durch 40g Spiralnudeln (Trockengewicht) ersetzen.
Desweiteren schmeckt diese Suppe auch ganz ohne Pastagedöns und spart dadurch Punkte.Sie lässt sich dann leicht in Bolognesesuppe umtaufen, was dem Geschmack keinen Abbruch tut.

 

 

Kichererbsensalat mit Avocadodressing (vegetarisch bis vegan, je nach Joghurt- und Milchsorte) 9 SP

Am Ball Bleiben, heisst: Vorbereiten. Bisher hab ichs auf die Reihe bekommen. Schlendern wir also zum Kichererbsensalat, den man vegan oder vegetarisch zubereiten kann. Der einzige Unterschied ist die Art des Joghurts. Tierisch oder Soja. Das überlass ich euch.

Man nehme (für 4 Portionen)
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1 große Dose Kichererbsen (530g Abtropfgewicht)
1 große Salatgurke oder mehrere kleine
2 Bd. Frühlingszwiebeln
3-4 rote Zwiebeln
200 Avocaco (so ca. 2 kleine Avocados)
3-4 Äpfel
4 EL Milch (oder Sojamilch)
200g Magerjoghurt oder Sojajoghurt
7-8 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
evtl. 1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer und Dill

Kichererbsen in ein Sieb geben und kalt abspülen, abtropfen lassen.

Gurke(n), Zwiebeln, Frühlingszwiebeln und Äpfel klein schneiden. Alles mit den abgetropften Kichererbsen vermengen.

Die Avocados entkernen und das Fruchtfleisch auslösen (Abwiegen wäre dann gut, denn die Avocdos sind punktelastig, da sollte man schon wissen, wann 200g erreicht sind).

Avocadofruchtfleisch mit Jogi und Milch pürieren, mit dem Zitronensaft, Dill, Salz und Pfeffer abschmecken, (Kenner drücken noch eine Knoblauchzehe dazu).

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Fotobefreite Gedanken zum neuen Jahr: Teil/Belohnung 1

Hat jede/r, macht sich jede/r und findet jede/r dusselig.

Nach der halbherzigen 2. Jahreshälfte 2016 werde ich mich jetzt nicht darin kompromittieren, indem ich z.B. sage: Dieses Jahr schaffe ich so und so viel kg, oder: dieses Jahr erreiche ich mein Ziel. Dieses Ziel wird eh oft überbewertet, bzw. unterschätzt. Zumindest, was das Abnehmen betrifft. Hey, man ist dann am Ziel, macht die Beckerfaust, geht in die „Erhaltung“, belohnt sich mit Klamotten, und leise heimlich schleicht sich dann da was ein. Neue Klamotten laufen ja auch gern mal ein anfangs, meint man, anfangs. Die wirkliche Arbeit beginnt doch erst am „Ziel“.

Ich habe mir zum Ziel gesetzt, dieses Jahr komplett am Ball zu bleiben, bei Ausrutschern mich nicht in ihnen zu suhlen wie ein Trüffelschwein. Auf schlimmste Weise habe ich mich auf dieses Ziel vorbereitet. Ungewollt, aber wirksam, denn es gab zwischen den Jahren eine Gans. Vom Bauern erstanden und auf Niedrigtemperatur im Bckofen gegart. Sie war wirklich lecker, die Wohnung lüftet noch heute…..Die Sauce sollte aus dem Bratensatz entstehen, es gab keinen Bratensatz, die Haut war kross, schön anzusehen, aber das Fett, all überall dieses Fett. Ja, man könnte Schmalz daraus machen, aber mein Ekelpegel war dermaßen überschritten, dass ich minimalistisch im Essen herumstocherte. Der selbstgemachte Rotkohl nach Hausmannsart glänzte. Denn Fett glänzt. Die selbstgemachten Klöße, die waren das, was mir in leckerer Erinnerung an die Gans geblieben sind.Dieses finstere Tal durchschritt ich 2 Tage lang.

Silvester gabs Fondue, aber mit Brühe. Dazu Nudelsalat mit Salatgurke, Tomaten, Paprika, Zwiebel und Dressing aus Jogi, Essig, Salatgurke, 1 EL Olivenöl,Gewürzen: mit dem Zauberstab! Gurkensalat und Baguette waren weitere Teilnehmer sowie einige Saucen (leider nicht selbst gemacht).

Das restliche Fleisch gabs gestern und gibt es heute als Reis-Gemüsepfanne (Zucchini, Brokkoli, Paprika, Chili, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Dosentomaten). Den Reis hatte ich in der Fonduebrühe gegart.

Ich bin kein Vegetarier, kein Veganer, aber bei meiner mir liebsten Freundin, die vegan lebt, hole ich mir immer gerne Tipps für vegane Zutaten (z.B. für Mayonnaise). Aufgrund einer Vorerkrankung ist Soja (mit Ausnahme von Sauce oder Sprossen) allerdings Tabu (Phytoöstrogene). Wobei: Warum soll ich dieses Tabu nicht brechen? Ich rauche ja auch.

Ja, ich komme von „Höcksken auf Stöcksken“, von „Kuchen Backen“ auf „A…. backen“. Mir geht halt viel im Kopf rum. Im neuen Jahr.  Nur eins soll NICHT sein im neuen Jahr: „“Same Procedure“ as last year? „Same Procedure“ as every year““!!  Ich will nicht wieder und wieder und wieder und wieder meine Freude am Abnehmen, meine Freude am gesunden Essen, meine Freude an mir selbst dadurch selbst vermiesen, indem ich mein Versagen unbewusst zelebriere. Sondern: Fresse halten, nix in den Hals drücken, nur, weil gerade was nicht rund läuft. Denn dadurch läufts ja auch nicht runder. Nur der ewige widerliche Kreislauf von Frust und „Gegenfrust“.
In diesem Sinne: Nicht zuuuu viel vornehmen! Anfangen, aufgeregt sein, Vorfreude. Nicht das bescheuerte „Ziel“ im Blick. Das Ziel ist heute: Heute. Das Ziel morgen ist morgen: Heute.
Punktetaugliche Rezepte und Einkaufsplanung gehört dazu, die Planung muss aber auch Spontaneität zulassen.

Also: Weitermachen, Neuanfang, gesund Leben. Belohnen ohne Süßigkeiten.

Wie belohnt ihr euch?
Es gibt soooo viel: Ein schönes Ölbad; im Wohlfühloutfit mit geschlossenen Augen Maria Callas hören (mind. 1 CD-Länge),