Nudelsalat ohne Mayo, aber mit Minze (vegetarisch)

Morgen ist bei uns Brunch angesagt, 8 Personen, und man (in diesem Falle Frau) macht immer zu viel, das geht gar nicht anders, es soll „Allerhandlei“ geben, u.a. eben auch Nudelsalat. Heute morgen waren wir zuerst beim Türken wegen der Zutaten für auch die anderen Gerichte.Danach Aldi und Edeka. Es regnet, aber da der Boden nicht mehr ganz so kalt ist, hat es wunderbar gerochen. Kennt ihr das? Nasser Asphalt, der nach Sommer riecht?

Nach dem Einkauf hat der liebe Herrgott das Aufklaren der Küche, das Sortieren der Lebensmittel und die Notwendigkeit einer funktionierenden Logistik gesetzt.

Jetzt und hier kommt der abnehmtaugliche Nudelsalat. Bei den Portionsgrößen habe ich mich an die WW-Größen gehalten, da dieser Salat aber sehr gut für einen Sattmachertag geeignet ist, und auch an Zähltagen als einzige Hauptmahlzeit durchgehen kann, darf man sich ruhig 2 Portionen gönnen.

Man nehme (für 20 Portionen):

1 kg Spiralnudeln (trocken), Salz
2-3 große Paprika (bunt oder nach Belieben)
1 Salatgurke, ungeschält
1 Bd. Frühlingszwiebeln
5 Tomaten, gewürfelt
5 getrocknete Tomaten (in etwas Öl mariniert, gewürzt, läuft unter dem Namen Antipasti)
200g Exquisa Frischkäse fitline 0,2% Fett
1 EL Olivenöl
2 Becher (à 500g) Magermilchjoghurt (0,1%)1/2 Bund frische Minze (Größe entsprechend türkischer Läden, sonst 2 Bund)
1 Bund frische Blattpetersilie (Supermarktgröße = 2-3 Bund)
1/2 Zitronen – Saft daraus gepresst
60 ml weisser Balsamico
6 Zehen Knoblauch, geschält
Salz, Pfeffer

Zuerst werden die Nudeln in Salzwasser ohne Öl nach Packungsanleitung gegart, abgegossen, und gerne mit kaltem Wasser abgeschreckt.

So, die Paprika werden halbiert, entkernt und dann in kleine Würfel geschnitten. Die ungeschälte Gurke längs halbieren, Kerne entfernen, die beiden Hälften längs in lange Streifen und dann klein würfeln. Die Frühlingszwiebeln längs halbieren, in feine halbe Ringe schneiden. Tomaten und getrocknete Tomaten auch klein würfeln. Das alles geben wir in die größte Schüssel, die wir haben, wenn wir so etwas nicht unser eigen nennen könnnen, klappern wir die Nachbarn ab. Ich habe eine große Emailleschüssel von anno puff. Es gibt aber auch „Waschschüsseln“ aus Plastik sehr preiswert, es dient ja nur der Zubereitung. Natürlich verliert sich das erst mal in der Schüssel.

Nun kommt eine meiner beiden großen Lieben zum Einsatz: Der KitchenAid Blender!  Wer keinen Standmixer hat, nimmt eben ein hohes Gefäß und den Pürrierstab.

Also in den Blender kommen Petersilie und Minze, beides gerne mit den Stengeln (bei Gebrauch eines Pürrierstabs kann es hilfreich sein, die Stengel grob zu zerteilen). Die geschälten Knobizehen, der Zitronensaft, Salz, Pfeffer, der Frischkäse und die beiden Becher Joghurt, der Balsamico und auch der Esslöffel Olivenöl.
Hilfreich ist es, das Dressing in 2 Durchgängen zuzubereiten. Und es ist dann egal in welchen Durchgang Frischkäse und Öl kommen. Ich hatte im 1. Durchgang: 3 Knobi, 500g Jogi, 200g Frischkäse, 1 EL Öl, 30 ml Essig, Saft 1 Zitrone, Petersilie u. Minze, Salz und Pfeffer. Schluck Wasser.
Im 2. Durchgang: 500g Jogi, 2 Knobi, Saft 1/2 Zitrone, 30 ml. Essig, Petersilie, Minze, Salz u. Pfeffer

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Das wird jetzt auf höchster Stufe verhexelt und verquirlt. Und ab damit zu dem Gemüse in der Schüssel, jetzt ersäuft das Gemüse, denken wir. Also, ich habe das gedacht. Aber wir kennen ja Kollegin Pasta, die saugt ja alles. Und diese Freude tun wir ihr. Die abgekühlten Nudeln kommen jetzt auch in diese große Schüssel. Alles gut vermengen, Folie drauf und ab auf den kühlen Balkon, da kann das bis morgen vor sich hin …..Folie drauf!

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Pro Portion hats 6PP (bei 20 Portionen). An Sattmachertagen 0PP, es muss nur das Öl (3)und die getrockneten Tomaten (2) vom Wochenextra abgezogen werden, aber bitte wieder runtergerechnet auf 20 Portionen. Ist also vernachlässigbar. Wenn man 2 Portionen ist, würd ich mir am Sattmachertag 1 P vom WE abziehen

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#Gemüsechips, TY @Hannah Frey

Wie das so ist: da düst man durch meiga.de, gerät im Forum in einen Thread, in dem ein Link geteilt wurde. Es ging um Snacks. Ich klickte ihn an, es war dieser

hier

Nach getaner Arbeit suchte ich den Supermarkt meines Vertrauens auf und erstand: 1 Süßkartoffel,1 Pastinake, 1 Rote Bete, 1 Bund Mairübchen. Entgegen Hannahs Empfehlung nutzte ich zum Schneiden der Chips nicht den Börner, nicht den Nicer Dicer, sondern einfach weiterhin den Sparschäler. Das gibt Muckis in den Handgelenken. Da das dann wirklich chipsdünn wird benötigt man für 2 Bleche:

Man nehme:

1/2 große Süßkartoffel
1 Rote Bete
1 EL Pflanzenöl
Curry, Pfeffer, Chili, und was man sonst noch so gerne an Gewürzen dran hätte.
KEIN Salz, das würde Wasser ziehen. Das kann hinterher dran

Also: Süßkartoffel und Rote Bete mit dem Sparschäler schälen und dann die Frucht mit dem Sparschäler in eine Schüssel „schneiden“.Gewürze drauf geben, den EL Öl dazu und alles vermengen. Ofen auf 140°C Umluft vorheizen, 2 Backbleche mit Backpapier auslegen und die Gemüseschnitze einlagig drauf ausbreiten.

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In den vorgeheizten Ofen schieben und dort ca. 40 – 50 Minuten krossen lassen. Ich hatte die Ofentüre schräg offen für die ersten 10 Minuten. Obs notwendig ist, weiss ich nicht. Wichtig ist auf jeden Fall, dass die Gemüsechipse wirklich getrocknet werden.

Für 3 PP gibts: WP_20150409_002

Etwas Salz drauf, Schütteln, und gut.

Wenn die halbe Süßkartoffel zu groß war und auch noch Rote Bete übrig ist, also beides geschnippelt, lässt sich davon wunderbar ein Salat herstellen mit Grünzeug. Mein Kühlschrank gab Römersalat her. Gewürzt und geölt ists ja schon, da braucht eigentlich nur noch etwas weisser Balsamico dran. Das mache ich aber nicht mehr heute, denn heute brauchen wir nur noch Chips. Die geschnippelten Gemüsereste kommen in eine verschließbare Schüssel und werden morgen zu Salat vermenguliert.

Heringsfilets in Joghurtsauce -gepimpt- und mit Kartoffeln (11PP)

Es gibt Tage, da plant man, oder man plant für Tage. Allein: man ist bei Onkel Aldi, streift so durch die Gänge und sieht etwas, und das muss es dann sein. Nicht biologisch, aber irgendwie „muss mal wieder sein“. Und irgendwie muss sich das punktekonform umfrickeln lassen.

Ich erstand eine Packung Heringsfilets in Joghurtsoße (die kalorientechnisch abgespeckte Version von Heringsfilets in Sahnesauce). Schönerweise ist auch nicht mehr Zucker drin, sondern sogar weniger. Aber 1 Packung (400g) würde für 4 Portionen nie reichen, für 2 Portionen aber zu viele Punkte haben (14).Ohne Kartoffeln.

Gut dem Dinge, also muss das gepimpt werden, und das geht so:

Man nehme:

1 Pck. (400g) Heringsfilets in Joghurtsauce (von Onkel A. in Nord)
200g Joghurt 0,1%
1 Zwiebel (ca. 100g)
3 Gewürzgurken
1 Apfel
1-2EL weisser Balsamico
1-2 EL Gurkensud aus dem Glas
Dill (frisch oder TK, oder getrocknet)
Salz, Pfeffer
750g Kartoffeln (ca.8 Stck.)

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Zuerst waschen wir die Kartoffeln und setzen sie als Pellkartoffeln auf. Dann wird die Zwiebel geschält, in kleine Würfel geschnitten und in eine Schüssel gegeben. Die Gurken werden ebenfalls fein gewürfelt, der Apfel entkernt, nicht geschält und – klar – auch fein gewürfelt. Das kommt dann auch in die Schüssel, Essig, Gurkensud, Dill, Salz und Pfeffer können auch schon dazu.

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Jetzt muss nur noch der Hering artgerecht auf 4 Portionen getrimmt werden. In so einer Packung befinden sich meist 4 – 5 Filets, täte man sie im Ganzen hinein, käme das nicht so gut. Also angeln wir dieFilets aus der Schale und legen sie auf ein Brett. Zuerst werden sie längs in 2 Hälften geschnitten. Am unteren breiten Ende kann man noch mal Längsschnitte machen. Dann wird das Filet in Würfel geschnitten. Schön demokratisch.

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Das Heringsfleisch gibt man dann auch in die Schüssel, Restsauce vom Brett dazu und die Sauce aus der Packung. Alles gut unterrühren. Jetzt noch 200g Joghurt abmessen, dazugeben, verrühren, abschmecken, evtl. nachwürzen.

Mittlerweile sind auch die Kartoffeln fertig: abgießen, abdämpfen. Dann bittet man die Lieben zu Tisch, oder tuppert 4 Portionen für die Arbeit ein (Kartoffeln natürlich getrennt vom Fisch, der wird ja nicht wieder erhitzt).

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Pro Portion hats dann 11 PP, das ist akzeptabel und sättigend.