WW-Hackbraten mit Porrée-Senf-Gemüse u. Bratkartoffelstiften (8SP/P)

Es ist ja nicht so, als sei die Sommerhitze hier im Norden heimisch geworden, eher im Gegenteil. Da darf man also schon mal an Hackbraten denken. Wäre ich im Südwesten der Republik, dächte ich an leckeren Salat mit Avocado und Gambas, bzw., ich läge an einem See und würde an gar nichts denken. Bin ich aber nicht! Ich bin im Norden und widme mich dem Hackbraten.

Man nehme (für 4 Portionen):

4 Stangen Lauch
800g Kartoffeln (festkochend)
2 Zwiebeln
1 Bd. Petersilie (Bd. ist relativ: 2 vom Edeka = 1/4 vom türkischen Supermarkt)
600g Tatar
1 Ei
1 EL Tomatenmark
1 EL Senf
200ml Gemüsebrühe (1TL Instant oder 200ml selbstgemacht)
3 TL Olivenöl

Lauchstangen waschen und in Ringe schneiden, Kartoffeln schälen und in Stifte schneiden (am besten mit der Börner-Reibe, größter Einschub). Zwiebeln schälen und fein würfeln. Petersilie fein hacken.
Bis die Kartoffeln „dran“ sind, die Stifte bitte bedeckt mit Wasser aufbewahren. Sie werden sonst braun und überhaupt: Die Stärke wird durch das Wasser ausgespült. Vor dem Garen abgießen, gut zwischen 2 Geschirrhandtüchern trockentupfen, das verhindert sogar das „letschig“ werden. Gilt übrigens vor allem für selbstgemachte Ofenpommes!

Jetzt Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Brühe mit Senf vermengen und beiseite stellen.

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Porréeringe in einer großen Auflaufform (bei mir: Jenaer Glas Rechteck) verteilen und mit der Senfbrühe übergießen.
Tatarlaib auf das Gemüse setzen. Dann ab damit auf mittlerer Schiene in den Ofen für ca. 1 Stunde.wp_20170624_17_41_08_pro.jpg

Derweil Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffelstifte darin anbraten. Stufe 7 (zuerst) bis 3 (später) dürfte reichen bei beschichteter Pfanne. Dann mit Salz und Pfeffer würzen, Deckel drauf und weiter garen.
Zum Schluss die restliche Petersilie über die Bratkartoffeln streuen und zu dem Hackbraten servieren.

 

 

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Bohnen, Pilze, Reis, Pute-Pfanne 7SP

Man nehme für 4 sehr große Portionen:

250 g braune Champignons
400g grüne Bohnen (frisch oder TK)
400g Putenbrustschnitzel
120g Reis (trocken)
1 große Zwiebel
2 EL Albaöl
200g Exquisa fitline 0,2%
Bohnenkraut
frischer Estragon
Salz
Pfeffer

Bohnen putzen und in wenig Salzwasser mit etwas Bohnenkraut bissfest garen, sofort kalt abschrecken! und auf einem Sieb abtropfen lassen.
Reis nach Packungsanweisung in Salzwasser garen. Eher ca. 2 Minuten kürzer! Abgießen u. Abschrecken.

Zwiebel fein hacken, Champignons in Scheiben, Putenbrust in Streifen schneiden.

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Das Öl in einem großflächigen Bräter erhitzen, Putengeschnetzeltes hinzugeben, unter Wenden anbraten und dann schnell die Zwiebeln hinzu. Dann kommen die Pilze mit in den Bräter, immer wenden, anbraten, Hitze runter.  Nun Reis und die Bohnen dazugeben, vermengen, alles würzen, den Frischkäse gut unterrühren und Herd ausschalten.

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Estragon unterrühren.

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Dieses Essen ist sehr gut als „take away“,  um es am nächsten Tag auf Arbeit in der Mikro zu erhitzen!

Nudelsalat mit Schweinefilet (9SP/P)

 

Heute ist mal wieder Vorbereitung angesagt. 4 Portionen sollen es werden. Es können aber auch (bei gleichen Zutaten) durchaus 5-6 Portionen sein, je nach dem, wieviel/wenig man isst. Dann müsst ihr halt umrechnen.

Die Protagonisten:

550g Schweinefilet
200g Nudeln (Trockengewicht) – bei uns waren es diese Muschelnudeln
Champignons – in Scheiben geschnitten, Menge nach Belieben
bunte Paprika, rote Zwiebel, Salatgurke, Tomaten (Mengen nach Belieben)
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1-2 Biozitronen (je nach Größe und Saftgehalt)
1 EL Albaöl
2 EL Rapsöl oder Olivenöl
200g Frischkäse (0,2%)
100g Magerjoghurt
50ml Wasser
etwas fl. Süßstoff (oder Zucker, dann aber SPzusätzlich)
Chili (aus der Mühle)
Salz
Blattpetersilie

Die Nudeln werden nach Packungsanweisung in Salzwasser gegart und abgegossen. In einer Pfanne den EL Alabaöl (oder normales Rapsöl) erhitzen, die Filets im Ganzen darin anbraten. Champignons in Scheiben schneiden. Nach dem Wenden des Fleisches die Champignons zufügen und mit anbraten. Wenn das Fleisch innen noch rosa ist (Daumendruckprobe), wird es aus der Pfanne genommen und in Alufolie gewickelt. Das muss noch etwas ruhen! Die Pilze fertig braten, Herd ausschalten und mit 50 ml Wasser ablöschen. Pilze nebst gelöstem Bratensatz zu den Nudeln in eine Schüssel geben. Das restliche Gemüse würfeln und auch dazu geben.
Das Fleisch aus der Alufolie befreien und den Saft mit in die Schüssel geben. Fleisch in recht dünne Scheiben schneiden.
Von der Zitrone erst etwas Abrieb zum Salat geben, dann halbieren, auspressen. Den Zitronensaft mit dem Frischkäse, dem Jogi, Süßstoff, 2 EL Öl, Salz, Chili gut verrühren und zu dem Salat geben, unterheben, vermengen, ziehen lassen.
Die Blattpetersilie waschen und fein schneiden, ab damit auf den Salat.
Das Fleisch kommt erst zum Schluss dazu, wenn es gut ausgekühlt ist. Um Neid zu vermeiden, kann man es auch separat in 4 Portionen aufteilen und separat portionsweise unterheben. Das muss aber nicht. WP_20170308_15_08_04_Pro

Ofengulasch und Kürbis? 6 SP/Portion

Jo, das geht. Und es geht auch, dass ich mich nicht verrenke, um immer Fotos zu machen. Es geht auch ohne, wer wissen will, wie es geht, der liest, der guckt nicht.

Man nehme (für 6 Portionen):
800g Rindergulasch (Hüftfleisch)
6-8 Zwiebeln
2 Knobizehen
100g getr. Pflaumen
1/2-1 Zimtstange, 2-3 Lorbeerblätter, 6 Pimentkörner
185 ml Rotwein
800 ml Rinderfond (aus dem Glas oder selbstgemacht)
Pfeffer u. Salz
1 kl. Hokaidokürbis

Ofen auf 200° Umluft vorheizen, ohne Umluft auf 220°, Gas auf Stufe 4
Nun gehts los: Backpflaumen vierteln, Zwiebeln u. Knobi würfeln. Dies zusammen mit dem Gulaschfleisch, allen Gewürzen, Wein, 600ml vom Rinderfond in einen großen Bräter geben, vermengen, Salzen und Pfeffern, abgedeckt 2-2,5 Std. schmurgeln lassen.
In der Zeit Hokaido waschen, halbieren, Kerne entfernen und mit Schale in grobe Würfel schneiden. Nach diesen 2-2,5 Std. die Kürbiswürfel mit in den Bräter geben und die restlichen 200ml Fond aufgießen. Evtl. etwas mehr. Oder ein Schluck Wasser.
Gut alles vermengen, und offen ohne Deckel für weitere 30 Minuten im Ofen garen lassen.
Vor dem Servieren Lorbeerblätter und Zimtstange entfernen (so man sie noch findet).

 

Rinderfilet – Dekadenz am Wochenende

Kennt ihr das? Ihr geht mit klaren Vorstellungen zum Einkaufen, Zettel dabei, alles klar und programmiert. Und dann seht ihr beim Fleischer eures Vertrauens dieses Charloroix Rinderfilet. Dummerweise habt ihr vergessen zu frühstücken, das kommt erschwerend hinzu. Erschwerend = erleichternd, den Geldbeutel betreffend. „Bitte 5 dicke Scheiben“ gab ich (?) röchelnd und sabbernd von mir. Mein Großhirn meldet: „Was willze mit fünf (!) dicken (!) Scheiben? Ihr seid nur zu Zweit?“ „Sei stille,“ klatscht das Kleinhirn dem Großhirn seine Rückhand an die elektrisierten Synapsen. „Filetscheiben müssen dick“. (Über allem schwebt die Kleinhirn-Sieger-Hymne🙂 „Das ist für 2 Tage“ schiebt das Kleinhirn eine tödliche „Gerade“ hinterher, gefolgt von einem überzeugenden „Knockout“. Das Über-Ich (wo steckte das eigentlich die ganze Zeit?) zählt das Großhirn erst an, dann aus, denn es hängt groggy in den Seilen, nickt nur noch und gibt den Weltmeistergürtel im Ratio-Gewicht kleinlaut ab.  Ferngesteuert verlässt das Großhirn den Ring und nimmt die von allen Seiten mitleidig dargebotenen anderen Zutaten in Empfang.

Wir haben:
Rinderfilet-Scheiben
Paprika (bunt)
Zwiebeln
Möhre(n) – je nach Verfügbarkeit
1 BD Frühlingszwiebeln
Salatherz
1 Granatapfel
1 Orange (Apfelsine)
Champginons
Kartoffeln
Magerquark
Petersilie, Minze, Koriander, Kresse
Tomaten
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Essig
Albaöl, Butter

Mis en place:
Kartoffeln schälen, in dicke Pommes schneiden, in einer Schüssel wässern.
Paprika waschen, in grobe Stücke schneiden
1,5 Zwiebel schälen, grob würfeln.
Champignons putzen, halbieren oder vierteln.
1/2 Zwiebel fein würfeln
Frühlingszwiebeln putzen, das Dunkelgrüne in feine Ringe schneiden, das Helle in grobe Stücke schneiden.
Tomaten waschen und unten kreuzweise einritzen
Kräuter fein hacken, Petersilie getrennt davon und einen Teil separat stellen

Kräuterquark:
Feingehackte Kräuter und dunkelgrüne Frühlingszwiebelringe mit dem Magerquark, etwas Wasser, Salz, Pfeffer, TL Essig verrühren.

Pommes:
Kartoffeln abgießen, nochmals abspülen und zwischen 2 Küchentüchern trocknen. Actifry 2in1 auf 40 Minuten einstellen, getrocknete Pommes in den unterne Behälter geben, 1 TL Olivenöl zugeben, etwas Paprikapulver, etwas Salz und einschalten.
Wer keine Actifry hat, macht die Pommes auf Backblech im Ofen, dann aber bitte wirklich ab und an wenden.

Gemüse:
Paprika, Zwiebel, Möhre(n), Champis, Frühlingszwiebelstücke in Schüssel mit 1 TL Öl vermengen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, auch die angeritzten Tomaten und bei 160° Umluft in den vorgeheizten Ofen geben, für ca. 30 Minuten.

Salat:
Die halbe feingewürfelte Zwiebel mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker, hellem Essig und neutralem Öl vermengen, einen Schluck Wasser hinzufügen und dann die Salatherzenstücke und einen Teil der gehackten Petersilie dazugeben, alles vorsichtig vermengen. Granatapfel halbieren und die Kerne zu dem Salat geben, vorsichtig unterheben.

Steaks:
Eine große Pfanne erhitzen, Albaöl hinzufügen, heiss werden lassen und die Filetsteaks darin von beiden Seiten kurz (ca. 2 Minuten) braten, herausnehmen.


Das Ofengemüse ist fertig, Ofen ist noch heiss, ausschalten und die Steaks noch kurz in den Ofen stellen.
Pommes sind auch fertig.

Alles auf Tellern anrichten, Löffel Kräuterquark dazugeben, Salat nicht vergessen und guten Appit.

Gulasch mit Waldpilzen -pur- 4 SP/Portion

Das Wetter ist besser, als gedacht, ich habe Urlaub, und ich genieße ihn. Heute vormittag fuhr ich zu meiner Sista, mal wieder gemeinsam zum blauen A. Danach noch Wochenmarkt. Immer herrlich. Für Samstag ist Wochenmarkt hier im Ort auf dem ToDo-Zettel, aber erst mal ist heute. Der Urlaub ist in Bälde zuende, da gehts an die Vorratskochung. Das Rezept heute erstelle ich punktetechnisch ohne Beilagen, die werden dann gesondert behandelt, so kann jeder gucken, ob und was es bei ihm/ihr dazu gibt.
Ich hatte eigentlich eine Vermengulierung von Blatt-Gurkensalat gedacht, erstand ich beim heimischen Bauern (der nur und ausschließlich eigene Produkte verkauft) eine wunderschön anmutende Salatgurke. Allein, ich vergaß sie bei Sista. Nun muss sie diese ehrenhaft nutzen. Ich werde mich bescheiden und auf Samstag-Wochenmarkt warten.

Man nehme (für 8 Portionen):

1000g Rindergulasch
4 Zwiebeln
etwas Suppengemüse (Sellerie, Möhre)-dummerweise diesmal gar nicht dran gedacht.Hab ne Möhre mit auf dem Foto, ich lasse sie weg, im Originalrezept kommt Röstgemüse nicht mal vor.
700g frische Pilze, Waldpilze (bei getrockneten Pilzen ist das Verhältnis ca. 1:10)*.
8Tomaten
2 EL Tomatenmark
500 ml Rinderfond+Wasser
40g Schmand
4 Lorbeerblätter und 6 Wacholderbeeren
2 EL Rapsöl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
*: ich hatte 250g frische Pfifferling, 250g Champis und 250g Steinpilze

Als Beilage gibts bei mir Kartoffeln (die ich aber NICHT auf Vorrat koche, bzw. NICHT einfriere!) und Erbsen/Möhren.Da berechne ich die Punkte zusätzlich, ist klar, oder?

Das Gulaschfleisch wird trocken getupft, die Zwiebeln geschält und in Spalten, bzw. längs in nicht zu dünne Scheiben geschnitten. Im Bräter erhitzt man das Öl sehr stark und gibt dann das Fleisch hinein mit den Zwiebeln. Gut anbraten. Dann kommt das Tomatenmark dazu, was mit angebraten wird kurz. Tomatenwürfel, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren können jetzt dazu, Salzen, Pfeffern, Paprikapulver zugeben. Den Rinderfond angießen, evtl. mit Wasser oder Waldpilzfond (wenn man möchte) aufgießen, umrühren und ca. 1,5 Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen.

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In der Zeit kan man die Pilze mit einem Pinsel säubern, ggf. in Stücke schneiden.

Pilze

Dann zum Gulasch geben und leise weitere 30 Minuten (höchstens) simmern lassen. Zum Schluss rührt man den Schmand hinein.

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Für mich ist es heute reines Vorkochen.
Die Punkte beziehen sich auf das reine Gulasch pro Portion. Sämtliche Beilagen sind gesondert zu berechnen.
Nimmst du Kartoffeln im großen Stil kommen bei 1.500 g (was bei 8 Portionen mehr als ausreichend ist, kommen noch mal 4 SP/Portion dazu.

Erbsen-Möhren geschmort, schmecken auch lecker dazu. Kostet aber. Nur Möhren gibts „aufs Haus“. Wie wäre es mal mit nem Blattsalat? Da kommt dann das Dressing noch on Top. Wir wissen ja alle, wieviel SP wir noch haben, da können wir jonglieren, wuchern, sparen.
Ich wünsch jetzt mal: Guten Appetit!

 

 

Abnehmtaugliche Gyrossuppe 5SP

Ich nehms vorweg, dieses Mal ist das Rezept für 8 Portionen, aber sollte man Lust auf eine 2. Portion haben, sinds halt 10SP und das ist durchaus eine gängige Hauptmahlzeitenzahl.

In den letzten Wochen bin ich irgendwie abgedriftet, was mich nervt. Es ist ja nicht so, dass mich jemand zwingt daneben zu greifen,  ganz alleine ich hab es in der Hand und die Entscheidungsgewalt darüber, was ich mir in den Kopf drücke (diesen Ausdruck kann ich getrost dafür verwenden). Ich werde auch ab Mittwoch wieder ins Treffen gehen. Da ich das in der dortigen WhatsApp-Gruppe schon gepostet habe, gibts auch keinen Rückzieher mehr. Manchmal brauche ich diesen selbstgenerierten Druck.

Nun zur Suppe. Nein vorab noch: Wenn ihr Lust auf andere, oder weitere Zutaten habt, sei es, dass ihr eine Mehr- oder Mindermenge einer Zutat im Hause habt, die verbraucht sein will: Nicht sklavisch ans Rezept halten. Einfach evtl. die Punkte anpassen. Meine heutigen Änderungen stehen in Klammern.

Wir nehmen heute für 8 Portionen:

3 bunte Paprika (ich nehme etwas mehr, weil ich noch angeschnittene Reste habe sowie ein paar nicht verzehrte Möhrenrohkoststicks)
2 (3) Zehen Knoblauch
1-2 fr.oder getrocknete Chilischote
3 Gemüsezwiebeln (+1/2 angebrochene normale Zwiebel)
1000g Schnitzel
500g Champignons
2-(3) kl. Dosen Tomaten, gestückelt
500 ml Gemüsebrühe, 2 TL Instant – oder selbstgemacht
2 EL Ajvar
180g Schafskäse, 9% i.Tr.
1 EL Olivenöl
1 TL Gyrosgewürz, oder mehr
1 TL Oregano, getrocknet, mehr oder weniger
Salz und Pfeffer, nach Belieben
(1/2 ausgepresste Zitrone)

Die Paprika werden teilweise gewürfelt und teilweise in schmale Streifen geschnitten. Die Zwiebeln längs in Streifen. Chilischote in feinste Ringe. Die Champignons werden halbiert oder geviertelt. Knoblauch mit dem Messerrücken platt drücken und fein würfeln. Das Fleisch wird in feine Streifen geschnitten und heissem (!) Olivenöl im großen Bräter angebraten, kurz alleine, dann zusammen mit den  Zwiebeln  kräftig weiter anbraten.

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Paprika und Knoblauch hinzugeben, weiter anbraten. Gyrosgewürz und Champis dazugeben mit anbraten.

Dann die Dosentomaten samt Saft, Ajwar, Chilischotenringe und Gemüsebrühe zugeben und Köcheln lassen. Oregano, Salz, Pfeffer, Zitronensaft zufügen.
Den Schafskäse in 8 gleichgroße Teile schneiden, den bröckelt sich dann jeder selbst über seine Portion.

grüner Spargel mit Schnitzel u. Erdbeer-Balsamico-Sauce

Zuerst einmal an meine noch treuen Leser: Ich war lange Zeit und mehr als 10kg inaktiv. Vieles, was ich kochte, habe ich nicht gebloggt. Das wäre ohne Fotos nachzuholen, aber wer liest schon Rezepte ohne Fotos? So dachte ich. Und so ist es wohl auch, oder?

Nun denn, der Frühling ist endlich endlich da, Türen und Fenster stehen offen, die Vögel zwitschern, und wir haben 2kg TK-Spargel in grün. Vorbeigebracht von meiner allseits bekannten Bio-Laden-Nachbarin. Vor ca. 2 Wochen. Heute kommt er zum Einsatz. Damals hatte ich die Enden großzügig abgeschnitten, so kann ich ihn heute unkompliziert ins Wasser werfen.

Dazu soll es Schnitzel u. Kartoffeln geben, also ganz klassisch, Balsamico-Erdbeer-Basilikum-Dressing. Abnehmtauglich und lecker.

Man nehme (für 2 Portionen):

grünen Spargel (Menge nach Gusto)
Salz
400g Kartoffeln
400g Schweineschnitzel
Senf
1 EL Raps- oder Olivenöl oder Gemisch
1 TL Rapsöl
ca. 400g Erdbeeren
1 Bund / Topf Basilikum
2-3 EL Balsamico
1 TL Senf
1 EL Kresse

Kartoffeln schälen.
Schnitzel beidseitig mit Senf einstreichen.Sie werden nicht paniert.
Erdbeeren putzen und mit Essig u. Senf pürrieren. Basilikum fein hacken/schreddern. Basilikum zur Erdbeermasse geben.


Spargelwasser aufsetzen, Salz hinzugeben und 1/2 Zitrone (BIO) reinwerfen. Wenns kocht: den TK-Spargel für ca. 15 Minuten hinein.


Kartoffeln aufsetzen und gar kochen.
In einer guten Pfanne 1 EL Öl erhitzen, Schnitzel darin braten und herausnehmen.
Jetzt wirds knifflig. Kartoffeln fertig, Spargel fertig, wir haben nur 2 Hände…Ganz einfach, was zuerst fertig ist, kommt zuerst raus. Ich tippe auf den Spargel.
Egal, was zuerst fertig ist: Abgießen. Und in die nun leere Schnitzelpfanne werfen u. schwenken. Herausnehmen, beiseite stellen (vorgeheizter Ofen? z.B.)
Dann 1 TL Öl hinterherschieben, und das andere gegarte Gemüse in der heissen Pfanne schwenken.
Schnitzel, Spargel, Kartoffeln auf Teller geben, Erdbeersauce separat dazu reichen oder schon etwas über den Spargel geben.

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Guten Appetit.

Das Alles für sage und schreibe 10 SP./Portion.

 

Tatar-Gemüse-Pfanne

Nun haben wir den Salat!  All überall auf den Tannenspitzen, seh ich Schneekristalle blitzen. Naja, nicht nur da. Ich liebe ja den Sommer, noch lieber liebe ich den Süden. Aber, wenn wir schon Winter haben, soll es auch Winter sein. Und da höre ich all überall das Stöhnen ob der weissen „Pracht“, die doch recht spärlich daherkam. Keine Äste biegen sich, keine Bäume brechen zusammen, ich denke, die Unverschämtheit des Winters besteht darin, dieses Jahr – wenigstens für 3-4 Tage – überhaupt stattzufinden. Letztes Jahr kannte ich jede Schneeflocke beim Namen. Und alles nicht zu vergleichen mit damals, als wir noch jung waren, die Schule nicht für 1 oder ein paar Tage, sondern wochenlang ausfiel. Wo die Busse, wenn sie denn fuhren nicht nur an den Haltestellen hielten, sondern auch auf Winkzeichen am Rande der Strecke. Es gab ja keine geregelten Fahrpläne mehr.

Heute bin ich gespannt auf morgen, wenn hier der Regen ankommt…. Und auch morgen möchte ich esstechnisch gewappnet sein.

Dafür gibt es heute die Tatar-Gemüse-Pfanne für 8SP/Portion (SmartPoints nennt sich das übrigens neuerdings).

Natürlich kann man alles mögliche 0SP-Gemüse verwenden ich mache es aber heute mal nach Original-WW-Rezpt und lasse nur Basilikum weg (habs nicht im Haus).

Man nehme (für 4 Portionen):

den größten Bräter mit großer Bodenfläche, den ihr habtWP_20160106_18_49_19_Pro
400g Tatar
180 g Reis (trocken)
Salz, Pfeffer
1 EL Rapsöl
2-3 Zehe Knobi
3 Stange Porrée
2 Zwiebel
750g Champignons
200-250g Frischkäse <1% (z.B. Exquisa fitline 0,2%)
Kräuter nach Belieben

Der Porrée wird in halbe oder viertel Ringe geschnitten (je nach Dicke der Stange), Zwiebel fein würfeln, Champignons halbieren oder vierteln (je nach Größe). Knobi schälen und pressen.

Created with Nokia Smart Cam
Created with Nokia Smart Cam

Den Reis nach Packungsanleitung in Salzwasser garen.WP_20160106_001

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und Tatar darin krümelig anbraten, salzen, pfeffern. Dann Porree, Zwiebeln, Knobi und Champignons zugeben und weitergaren.  Später den Frischkäse, Salz, Pfeffer und Kräuter unterrühren.
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Noch ohne Reis, es wird für eine Mannschaft reichen.

Noch mal abschmecken und dann bürotauglich „eintuppern“.

Silvester, als wenn nix wär…

denn wir sind erkältet, haben moderat Magen-Darm, und unser sehnlichstes Ziel heute Abend ist: Die Couch.

Und deswegen gibt es ein Silvesteressen für 2, was man sehr gut den Tag über vorbereiten kann.

Hüftsteak mit Salat und Actifry-Kartoffelpommes (alternativ aus dem Ofen)

Man nehme:

Salat:
rote Paprika
Brokkoli
Eisberg
Tomaten
Salatgurke
Möhren
Saft von 1 Zitrone
Knorr Salatkrönung
Knobi

Actifry:
Kartoffeln (400g geschält)

Pfanne:
Möhrensticks(wenn noch vorhanden)
2 Hüftsteaks à 200g

Zum Salat: Möhren grob raspeln, Salatgurke ungeschält (oder geschält) stückeln, Tomaten stückeln, Paprika dito. Eisberg in mungerechte Stücke schneiden. Alles miteineander vermengen und mit frisch gepresstem Zitronensaft beträufeln. Separat das Dressing bereiten aus 1 Tüte Knorr Salatkrönung, angerührt mit Wasser und frisch gepresstem Knoblauch (kein Öl!).

Kartoffeln schälen und in Pommesstücke schneiden, in eine Schüssel geben und mit Wasser bedeckt ziehen lassen.

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Möhrensticks bereit halten (wenn man welche hat)

Kartoffelsticks abgießen, gründlich trockentupfen, in die Actifry geben, 1 TL Öl dazu. Zeit auf 35 Minuten einstellen und los gehts.

Dann eine große Pfanne mit 1 TL Öl erhitzen, Möhrensticks darin anbraten, so dass sie Farbe ziehen,  WP_20151231_17_25_01_Proaber knackig bleiben. Wer keine Möhrensticks hat, lässt diesen Schritt aus.
Hüftsteaks trockentupfen, beidseitig pfeffern und in der heissen Pfanne beidseitig braten, ca. 2-3 Minuten. Dann in den Ofen geben für 4-5 Minuten, da können dann auch die angebratenen Möhren sowie evtl. Knoblauch mit rein.

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Zum Schluss alles gemeinsam servieren mit dem Salat (das Dressing erst über die Portionen geben!).

Happy New Year und kommt gut rein.