Lachsfilet im Gemüsebett mit Reis und Kohlrabisalat

Heute geht es pescetarisch zu.

für 1 Portionen:

125g Lachsfilet
Salz, Pfeffer
Zitronensaft
150g Möhren
150g Zucchini
1 gelbe Paprikaschote
1/2 Knobizehe
Gemüsebrühe (Glas oder selbstgemacht)
1 TL Butter
30 g Reis (trocken)
1 kleineroder 1/2großer Kohlrabi
100ml Buttermilch
etwas flüssigen Süßstoff
Salz, Pfeffer,Senf, Kräuter, Weissweinessig

Zucchini, Möhren und Paprika in feine Julienne schneiden, Knobizehe mit Messerrücken zerdrücken und alles in der Brühe ca. 8 Minuten köcheln und dann abgießen und abschrecken. Gut abtropfen lassen!

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Das Lachsfilet wird mit Zitronensaft beträufelt, gepfeffert und etwas gesalzen.

Nun wird der Ofen vorgeheizt: Umluft 140°C. Während er vorheizt, den Reis aufsetzen, da können übrigens auch gerne Kräuter zugegeben werden.

Wenn der Fisch im Ofen ist, können wir auch den Kohlrabisalat vorbereiten. Kohlrabi schälen und mit der Küchenmaschine hobeln, dann Dressing zubereiten aus Buttermilch, Essig, den Gewürzen, Kräutern, Süßstoff und Senf. (Der Süddeutsche nimmt wohl gern einen Spritzer Maggi – so sagte man mir)

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Ein großes Stück Alufolie nehmen, Gemüse drauf verteilen, pfeffern, salzen, den Lachs oben auf legen, mit den Kräutern bestreuen und dem TL Butter bestreichen.Dann zu einem Päckchen verschließen und für ca. 15 Minuten im Ofen garen.

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Danach auf einem Teller anrichten, den frisch gekochten Reis dazugeben und genießen.

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Das macht 10 PP ohne Salat. Mit Salat machts 11 PP, d.h. dieser Salat hat 1 PP für die Buttermilch. Wer keinen Süßstoff mag oder prinzipiell ablehnt, nimmt Zucker, den aber dann extra berechnen bitte.
PS: Ich hatte vergessen, die Butter mit in das Päckchen zu tun, daher gibt es sie obenauf beim Servieren.

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Fruchtiges Abendmahl – vegetarisch –

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…Und dann knallte die Sonne barmherzig vom Himmel. Von ihrem Innersten angestachelt – sie konnte an Tagen wie diesen nicht anders – schwang sie sich zum Trittbrettfahrer auf, nachdem ihr Chef für sich selbst Urlaub einreichte. Der Donnerstag könnte ummauert noch gerade so erträglich sein, der Freitag aber würde laut der üblichen verdächtigen Wetterseiten eine mittelschwere Depression bei ihr hervorrufen, wenn… ja, wenn sie genau an diesem Freitag in die Matrix müsste. Kurzerhand, nicht ohne unüberhörbar zu erwähnen, sie würde demnächst das Buch „Und morgen bringe ich ihn um“ lesen und anwenden, füllte sie einen dieser hochnotpeinlichbürokratischentworfenen Urlaubszettel aus, holte sich vom totgeweihten Chef die Unterschrift und wars zufrieden. Sein Tod musste noch etwas warten. Nun musste sie nur noch den folgenden Donnerstag über die Bühne bringen, aber das sollte kein Problem sein. Arbeit war mehr als genug vorhanden,das wirkt sich positiv auf das subjektive Zeitempfinden aus.

Der Feierabend kam heran, der Einkauf war schnell eingetütet, ok, mal 1/4 von den neuen Wassermelonen mitnehmen. Ananas ist auch vorhanden.

Zuhause wurde zuerst vorsichtig ein Blick auf den bevölkerten Nistkasten geworfen, sie hörte das Fiepen der geschlüpften Kohlmeisen und ließ den Blick noch himmelwärts streifen, ob es wohl auch wirklich so schön bliebe. Manchmal ist es so. Manchmal antwortet der Himmel. Kein Schleier, keine Zirruswolke, die pure Lust strahlte vom Himmel genau auf ihren Balkon.

Wie soll man bei solchem Wetter an die Zubereitung von Abendessen denken, wenn man nicht zu spät essen möchte, zu früh aber jegliche Kocherei einer Pein und Folter gleichkäme! Sie rang mit sich, bis ihr Blick auf die Anrichte fiel.Was war das? Das Schicksal hatte sie erhört und aus dem seeleinpeinigendem Zwiespalt gerissen. Die Bioladen-Nachbarin hatte ihr Füllhorn mal wieder ausgeschüttet. Bio-Mangos, Bio-Erdbeeren, Bio-Nektarinen und Bio-Bananen (und dann auch noch die kleinen Süßen) hatten ihren Weg  in ihre Küche gefunden.

Ein schneller Blick in den Kühlschrank offenbarte: Es ist noch Buttermilch da.

Man nehme:

500 ml Buttermilch
200 ml Wasser
1 Bio Mango
Bio-Erdbeeren
1 kl Bio-Banane
1 Bio-Nektarine

Die Erdbeeren vom Grün befreien, die einwandfreien Früchte in eine Schüssel geben (gibt Obstquark), die etwas angedetschten in den Standmixer. Die Mango aufschneiden, das Fruchtfleisch von Haut und Kern entfernen, zu den Erdbeeren in den Mixer geben. Die Nektarine aufschneiden, Kern raus, grob zerteilen: in den Mixer. Banane schälen, durchbrechen, in den Mixer. Dann gibt man 1/2 Liter Buttermilch dazu sowie 200ml kaltes Wasser und lässt das ganze im Blender mixen. Ich nehme dafür immer die verschiedenen Stufen aufsteigend.

Am Ende erhält man insgesamt 3 Gläser à 0,5 Liter Fruchtmilchshake .

Insgesamt hat das dann 5 PP,  also ca. 2 PP pro 0,5 Liter. Und man kann gut und gerne alles als 1 Portion zu sich nehmen zu dem „Preis“

Rote Bohnen – Mais – Thunfisch – Salat

Endlich steigen die Temperaturen, und morgen wollen wir mit dem Hund an den See fahren, da darf abnehmtaugliche Verpflegung nicht fehlen. Wasser, Kindl, Buch, Handy, alles muss mit. Sicherlich hätte ich einen Nudel-, Kartoffel-, Reissalat punktekonform zubereiten können,aber da ich heute meine Erkältung im Garten am Pool der Sauna auskurierte, war für Kocherei kein Platz, keine Lust und überhaupt. So entsann ich mich meiner Reste und Vorräte. Es geht immer was. Das muss man lernen (wollen) es geht immer was. Einfach mal den Schrank aufmachen und gucken, was da ist. Schnell solls auch gehen, nicht viel Brimborium machen.

Man nehme (für 3 Portionen):

1 Dose Kidneybohnen (255g Abtropfgewicht)
1 Dose Mais (285g Abtropfgewicht)
1 Dose Thunfisch im eigenen Saft (150g)1 Zwiebel
1 Paprika
8 kleine Tomaten
Kräuter, Salz, Pfeffer
1 EL Olivenöl
Balsamico (dunkel)

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Macht in Summe 17 PP

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Macht 6 PP pro Portion (bei 3  Portionen) sollte man es zu Zweit komplett vertilgen, sinds 9PP pro Person.

Vegane Reste für 1 PP

Gibt ja so Tage, nech! Alles muss raus!  Wir haben planungstechnisch vorgesorgt, aber irgendwie lungert viel zu viel herum, was nicht für eine ganze Mahlzeit reicht, da wächst dann zusammen, was zusammen gehört. Mit Nachdruck. Ich durchpflügte also optisch den Kühlschrank und die Gemüseschale, was sich da so alles fand…..

1 Bund grüner Spargel zum Beispiel, frisch gekauft für den nächsten Tag. Aber wohin am nächsten Tag mit den Spargelenden? Für ein Süppchen hätte es nicht gereicht. Also machen wir kurzen Prozess.

Man nehme:

Spargelenden von 500g grünem Spargel (ca. 5-7 cm)
1 Bd. Lauchzwiebeln (da wo wir für das Frühstück schon die grünen Enden für nutzten)
1 große Zwiebel
einige kleine Tomaten
einige Weintrauben
1/2 Salatherz
Knobi
wenn man noch Zucchini hat, und/oder Paprika, Oliven oder Pilze, oder Möhren:ja, kann alles dazu Muss alles nicht im Ganzen sein, es reichen wirkich Reste, Hauptsache, alles in allem bringt es auf eine Portion
Salz, Pfeffer
1 TL Olivenöl
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Ganz einfach die Zubereitung:
Die Spargelenden werden geschält und ganz ganz kurz unten abgeschnitten, Zwiebel pellen, längs halbieren und längs in halbe Ringe schneiden, Frühlingszwiebeln (wenn sie unten sehr dick sind) unten längs halbieren, dann ich Stücke schneiden. Kleine Tomaten ganz lassen. Knobi in Scheiben, Weintrauben ganz lassen, wenn sie nicht zu groß sind. Also sämtliches Gemüse passend vorbereiten. Möhren hätte ich auf der Börner-Reibe gestiftelt z.B., Oliven und Pilze halbiert, je nach Größe.

Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Spargel und anderes „harte“ Gemüse zuerst hinein, später folgen dann die anderen Gemüse und die Weintrauben. Alles heiss anbraten, damit etwas Röstfarbe drankommt. Aber nur etwas. Dann Hitze runterschalten, wenden und freuen.

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Selbstgemachte Gemüsebrühe – Konzentrat und 1:2

Wir haben Juni und im Januar habe ich Gemüsebrühe gemacht; da ich die Haltbarkeit testen wollte, stelle ich das Rezept jetzt erst ein, denn es hielt! Es ist nicht die getrocknete Variante, sondern eher eine weiche Paste (Konzentrat) sowie abgefüllte Brühe 1:2. Auf die Idee kam ich, weil ich keine Lust mehr hatte, Gemüseschalen, -blätter, -strünke usw. zu entsorgen.

Also hab ich es einfach ausprobiert.

Man nehme:

rohe Gemüsereste, z.B. Kohlrabiblätter, -schale, Möhrenschale, -enden, Zwiebel (grob zerteilt), Knollensellerieschale, -enden; Staudensellerieenden, Paprikaschote, wenn man hat, Petersilie, Porree, Tomaten, die optisch nicht mehr ganz frisch sind; eben alles, was in der Küche so anfällt, natürlich gesäubert. Knobi, wenn man mag. 2 EL Salz, Chili aus der Mühle (wenn man Schärfe möchte), Pfeffer.

Das wirft man dann in einen Topf, gießt ca. 1 Liter Wasser an und kocht das Ganze auf, dann Hitze reduzieren und länger kochen lassen, gerne 1 Stunde. In der Zeit kann man schon mal Marmeladengläser im Ofen sterilisieren, Isopropanol oder Apothekenalkohol bereitstellen.

Wenn das richtig schön lange geköchelt hat, Brühe durch ein Sieb in einen anderen Topf geben und die Masse im Sieb mit einem Löffel ausdrücken. Man kann es auch durch ein sauberes Küchentuch laufen lassen und dieses dann pressen.

Die im Tuch oder Sieb verbliebenen Reste im Standmixer pürieren und in eins der vorbereiteten Gläser füllen. Etwas Isopropanol in den Decke des Glases geben (höchstens 1 TL)l, anzünden und den Deckel sofort auf das Glas schrauben. Achtung: Der Deckel wird sehr schnell sehr heiss,also griffige Topflappen oder -handschuhe verwenden. Die Brühe füllt man in die anderen Gläser und schließt sie auch luftdicht (s.o.).

Alles auskühlen lassen und dann in den Kühlschrank.

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Vielleicht etwas viel Arbeit für 2 Gläser 1:2 und 1 Glas konservierte Paste (habe leider kein Bild, weil ich den Rest davon letztens verwendet hatte). Aber man weiss, was drin ist. Und man hat weniger Müll. Lecker ist es allemal.