Rinderhüftsteak mit „Gomera“-Salat (Low Carb) – 10 SP/P

Weight Watchers meets Low Carb. Nein, ich werde nicht auf diesen LC-Zug aufspringen, aber manchmal ist unser Essen Low Carb, genauso, wie es manchmal vegan oder vegetarisch ist.

Man nehme (für 2 Portionen):

Für den Salat:
1/2-1 Römersalat
1/2 Cebolla dulce (oder Gemüsezwiebel)
1/2-1 Salatgurke
1 Spitzpaprika (rot)
1 Fleischtomaten
1/2 Bd. Blattpetersilie
1 Banane
2 Zitrone (ausgepresst)
1 Knobizehe (gepresst)
2 EL Wasser
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Für die Steaks:
2 Rinderhüftsteaks à ca. 200g
1 EL Pflanzenöl
4 Tomaten
1/2 Cebolla dulce (längs in Scheiben geschnitten)
1 Knobizehe
Salz, Pfeffer
ansonsten: Alufolie

Salatzutaten putzen, ist klar. Römersalat in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebel schälen, in halbe Ringe. Salatgurke schälen, längs halbieren, und in Scheiben, Spitzpaprika vierteln, entkernen und in Streifen schneiden, Tomaten vierteln, auch in Scheiben. 1 Zitrone auspressen.Banane in Scheiben schneiden und sofort mit dem Saft der einen Zitrone beträufeln. Petersilie hacken.
Dressing: 2. Zitrone auspressen, mit Olivenöl, Wasser, gepresster Knobizehe, Salz u. Pfeffer verrühren

Dressing aber erst zu den Salatportionen auf Teller oder Schälchen geben. Dann hält sich der „Restsalat“ länger.

Steak:  Fleisch kalt abwaschen abtrocknen und ruhen lassen. Knoblauch fein hacken. Das Öl in einer gusseisernen Pfanne erhitzen, Steaks hineingeben und von beiden Seiten kurz anbraten (Zeit richtete sich halt danach, ob rare oder medium), Knoblauch hinzugeben, salzen, pfeffern, Fleisch noch mal wenden aus der Pfanne nehmen und in Alufolie wickeln. Die Zwiebelscheiben und Tomaten in die Pfanne geben und braten.

fertig3

Wer auf „Sättigungsbeilage“ nicht verzichten will macht z.B. Pommes dazu (Ofen oder Actifry, selbstgeschnitzt oder TK) Das kostet aber extra! Männerteller fertig2

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Rinderfilet – Dekadenz am Wochenende

Kennt ihr das? Ihr geht mit klaren Vorstellungen zum Einkaufen, Zettel dabei, alles klar und programmiert. Und dann seht ihr beim Fleischer eures Vertrauens dieses Charloroix Rinderfilet. Dummerweise habt ihr vergessen zu frühstücken, das kommt erschwerend hinzu. Erschwerend = erleichternd, den Geldbeutel betreffend. „Bitte 5 dicke Scheiben“ gab ich (?) röchelnd und sabbernd von mir. Mein Großhirn meldet: „Was willze mit fünf (!) dicken (!) Scheiben? Ihr seid nur zu Zweit?“ „Sei stille,“ klatscht das Kleinhirn dem Großhirn seine Rückhand an die elektrisierten Synapsen. „Filetscheiben müssen dick“. (Über allem schwebt die Kleinhirn-Sieger-Hymne🙂 „Das ist für 2 Tage“ schiebt das Kleinhirn eine tödliche „Gerade“ hinterher, gefolgt von einem überzeugenden „Knockout“. Das Über-Ich (wo steckte das eigentlich die ganze Zeit?) zählt das Großhirn erst an, dann aus, denn es hängt groggy in den Seilen, nickt nur noch und gibt den Weltmeistergürtel im Ratio-Gewicht kleinlaut ab.  Ferngesteuert verlässt das Großhirn den Ring und nimmt die von allen Seiten mitleidig dargebotenen anderen Zutaten in Empfang.

Wir haben:
Rinderfilet-Scheiben
Paprika (bunt)
Zwiebeln
Möhre(n) – je nach Verfügbarkeit
1 BD Frühlingszwiebeln
Salatherz
1 Granatapfel
1 Orange (Apfelsine)
Champginons
Kartoffeln
Magerquark
Petersilie, Minze, Koriander, Kresse
Tomaten
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Essig
Albaöl, Butter

Mis en place:
Kartoffeln schälen, in dicke Pommes schneiden, in einer Schüssel wässern.
Paprika waschen, in grobe Stücke schneiden
1,5 Zwiebel schälen, grob würfeln.
Champignons putzen, halbieren oder vierteln.
1/2 Zwiebel fein würfeln
Frühlingszwiebeln putzen, das Dunkelgrüne in feine Ringe schneiden, das Helle in grobe Stücke schneiden.
Tomaten waschen und unten kreuzweise einritzen
Kräuter fein hacken, Petersilie getrennt davon und einen Teil separat stellen

Kräuterquark:
Feingehackte Kräuter und dunkelgrüne Frühlingszwiebelringe mit dem Magerquark, etwas Wasser, Salz, Pfeffer, TL Essig verrühren.

Pommes:
Kartoffeln abgießen, nochmals abspülen und zwischen 2 Küchentüchern trocknen. Actifry 2in1 auf 40 Minuten einstellen, getrocknete Pommes in den unterne Behälter geben, 1 TL Olivenöl zugeben, etwas Paprikapulver, etwas Salz und einschalten.
Wer keine Actifry hat, macht die Pommes auf Backblech im Ofen, dann aber bitte wirklich ab und an wenden.

Gemüse:
Paprika, Zwiebel, Möhre(n), Champis, Frühlingszwiebelstücke in Schüssel mit 1 TL Öl vermengen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, auch die angeritzten Tomaten und bei 160° Umluft in den vorgeheizten Ofen geben, für ca. 30 Minuten.

Salat:
Die halbe feingewürfelte Zwiebel mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker, hellem Essig und neutralem Öl vermengen, einen Schluck Wasser hinzufügen und dann die Salatherzenstücke und einen Teil der gehackten Petersilie dazugeben, alles vorsichtig vermengen. Granatapfel halbieren und die Kerne zu dem Salat geben, vorsichtig unterheben.

Steaks:
Eine große Pfanne erhitzen, Albaöl hinzufügen, heiss werden lassen und die Filetsteaks darin von beiden Seiten kurz (ca. 2 Minuten) braten, herausnehmen.


Das Ofengemüse ist fertig, Ofen ist noch heiss, ausschalten und die Steaks noch kurz in den Ofen stellen.
Pommes sind auch fertig.

Alles auf Tellern anrichten, Löffel Kräuterquark dazugeben, Salat nicht vergessen und guten Appit.

Vegane Pasta-Sauce mit Linsen 4 SP/P

Hatte ich schon mal, ich weiss. Aber so Manches wird zum Klassiker. Als abnehmwilliger Spontanversager bin ich letztens den Empfehlungen von abnehmwilligen Profis gefolgt, die im Besitz einer Kühltruhe oder Gefrierschrank sind. Nudeln vorkochen und portionsweise einfrieren. Nun haben wir nur eine Gefrierfach über dem Kühlschrank mit 2 „Etagen“, aber ok, was muss, das muss. Also kochte ich letztens Nudeln und fror sie portionsweise ein. Jede Portion hat 200g Gargewicht.

Heute gehts aber nur um die Sauce, die ist recht einfach und sehr schnell zuzubereiten.

Man nehme für 2 Portionen:

1 Zwiebel (groß)
1 Möhre (groß)
1 EL Rapsöl
1 Dose gehackte Tomaten
1 Zehe Knoblauch
30g rote Linsen
Salz, Pfeffer, Gewürze und Kräuter nach Wahl, etwas Zitronensaft vlt.

Zwiebel und Möhre feinst hacken, gerne im Behälter vom Zauberstab, beides im heissen Öl anbraten, die Dosentomaten dazu und aufkochen und etwas ziehen lassen. Da hinein die kommen dann die Linsen, Gewürze und gepressten Knobi. Nun nur noch 5 Minuten garen.Die roten Linsen sollen gar, aber nicht „wummerig“ sein.
Nimmt man frische Kräuter, kommen diese erst auf dem Teller dazu.

Das Ganze hat dann 4SP/Portion.
Wer nicht mehr so viele SP auf dem Tageskonto hat, lässt die Linsen weg und nimmt mehr Möhren und oder Zwiebeln oder anderes Gemüse, dann hat’s nur 1 SP pro Portion.

Frikadellen mit Selleriepürrée und Zucchini 8 SP/P Mit Gurkensalat sinds 9SP

OHNE FOTO OHNE FOTO

Mal wieder Wochenende!  Endlich 2 Tage, an denen wir nicht um halb 6 aufstehen müssen. Kein Wecker mit lieblich ansteigender Lautstärke, die in einer Kakophonie säuselnden Duktus‘ eskaliert,  reisst einen aus dem Schlaf. Kein Unlust, das kuschelige Geviert zu verlassen, niemand treibt einen, nicht mal die Uhr. Sonnenaufgang mittlerweile weit nach 7.00 Uhr. Es ist also noch zappenduster an diesem Samstag, als ich frisch erwacht gelangweilt im Bett und Mr. G. in Morpheus Armen lag, also ruckelte ich an ihm rum, mir sei langweilig. Kennt ihr das? Wochentags hundemüde nicht aus dem Bett wollen und am Wochenende hellwach früh morgens? Ein Blick auf die Uhr bescherte uns nämlich den Hinweis, es sei man gerade 5.30 Uhr.
Also beschloss ich mental schon mal die Wochenendplanung durchzugehen, was es zu erledigen und auch zu essen gäbe.Vor meinem geistigen Auge erschienen die Vorräte, Gemüse und allerhandlei andere Dinge, die z. B. der Kühlschrank in sich bargen. So folgerte ich denn: Frikadellen mit Selleriepü und Zucchini.
Die Zucchini stammt aus heimischer Zucht einer Nachbarin, riesengroß und gelb. Da lässt sich was draus machen.

Man nehme (4 Portionen):
Für die Frikadellen:
400g Tatar
1 Ei
1 Stck. von der Zucchini (je nach Größe 1/8 bis 1/4)
1 Möhre
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 Hand voll Blattpetersilie (gehackt)
1 TL Senf
20g Seitanfix*
Salz, Pfeffer, evtl. Chili aus der Mühle
*Ich nehme hier Seitanfix, damit die Frikadellen auch anderswo zu LowCarb-Gerichten passen. Ansonsten kann man gerne auch Paniermehl nehmen (kostet aber anders…)

Für das Selleriepürrée:
1 Knollensellerie (Gewicht mit Schale ca. 925g)
400g Kartoffeln (geschältes Gewicht)
1 EL Butter
Salz, Pfeffer, Muskatnus

Zubereitung Frikadellen:
Karotte schälen und fein schreddern, Zucchini ungeschält fein schreddern, Zwiebel und Knobi dito, alle Zutaten vermengen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im auf 180° Umluft vorgeheizten Ofen schieben, für ca. 30 Minuten backen.

 

 

 

Noch’n Oatie – Cappucchino

Vormittage können lang sein, lang werden, oder viel schlimmer: NOCH länger. Ich sage das, weil ich es noch nie geschafft habe, einen Oatie „am Stück“ zu essen. Es ist also prädestiniert für zwischendurch und dabei. Den Tipp mit der Cappuchino-Variante erhielt ich letztens beim kleinen Frankfurt-Treffen mit anderen Abnehmwilligen. Während wir größtenteils „de hähsische Küch“ anhingen (Details sprengen teilweise den Punktedispo), kam auch der Kaffee-Oatie verbal auf den Tisch. Ist ganz einfach:

150ml kalter Kaffee
50ml Milch
fl. Süßstoff (wer das ablehnt, nehme 1 TL Zucker oder 1 TL Honig und berechne das extra)
Vanille aus der Mühle oder frisch
100g Haferflocken
200g Magerquark /Mager-Joghurt/Skyr/Exquisa Fitline
(oder eine Vermischung je nach Geschmack, Hauptsache, es sind am Ende 200g)
TK-Himbeeren

Zuerst Kaffee, Milch, Vanille, Süßstoff, Milchprodukt (in welcher Zusammensetzung auch immer) mit den Haferflocken vermengen, über Nacht im Kühlschrank stehen lassen, am nächsten Tag auf 2 Portionen aufteilen, Obst separat, das kommt erst kurz vor dem Genuss hinzu.

Hat 7 SP/Portion.

So, und nun ist Schluss mit Oaties.