Lachsfilet auf Spinat mit Tomaten, Zimt und Linsen – 2SP

Mir gefällt das neue Programm ja, muss ich doch nicht für alles und jedes die Küchewaage vorkramen.

Man nehme (für 2 Portionen):

2 Lachsfilet
1/2 Bio-Zitrone
1 große Zwiebel
1 Pck. TK-Bio-Blattspinat (es war eine 450g-Packung)
5-10 Cocktailtomaten (getrocknete gingen auch, hatte ich aber leider nicht im Haus)
1-2 Hand voll Belugalinsen
2 große Knoblauchzehen
1 EL Rapsöl
eine kl. Prise Zimt
Salz, Pfeffer

TK-Lachs auftauen, frischen nicht 🙂 Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln, den Knoblauch ganz fein. Tomaten halbieren, die halbe Zitrone ausdrücken.
Das Öl in einem Bräter oder in einer großen Pfanne erhitzen, die Zwiebelwürfel sowie die Hälfte der Knoblauchwürfelchen darin anschwitzen und dann den TK-Spinat hinzugeben, alles gut mischen, abgedeckt garen lassen, bis der Spinat vollständig aufgetaut ist, immer mal umrühren. Belugalinsen, Salz, Pfeffer und Zimt hinzufügen und umrühren. Noch ca.5 Minuten weitergaren auf kleiner Stufe mit Deckel.
In der Zeit den aufgetauten Lachs etwas (!) mit dem Zitronensaft einreiben, pfeffern u. etwas salzen.
Nun die andere Hälfte der Knobiwürfelchen zu dem Spinat geben, unterrühren. Den Spinat oben auf legen, Deckel drauf, Hitze ganz aus oder nach 2 Minuten. Den Lachs insgesamt nur ca. 5-7 Minuten mitgaren, er soll ja noch glasig sein. Vor allem, wenn man das Essen mit zur Arbeit nimmt und es dort erneut in der Mikro erwärmt. wp_20180130_19_31_35_pro1

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Nudelsalat, warum nicht mal Nudelsalat

… hat man doch fast alles immer im Haus!
Man benötigt ja nun kein WW-Kochbuch, um ww-tauglichen Nudelsalat zu machen. Vielleicht hielt mich der Blick aus dem Fenster in das diesige kalte Nassgrau bisher davon ab, auf diese Idee zu kommen. Bis….. ja, bis mich eine Freundin mit ihrem leckeren WW-Salat-Foto per WhatsApp aus der Winterlethargie riss.
Ich hatte es etwas abgewandelt, weil ich viel Jogi im Haus habe, aber keine“WunderPeitsche“ in der geforderten Fettklasse.

Für 6 Personen (5SP/P):
280g Nudeln (am besten Hörnchen oder Gabelspaghetti)
3 Paprika (rot, grün und gelb)
1 Bd. Radieschen
1 Salatgurke
1/2 Bd. Schnittlauch
300g Magerjoghurt
1/2 Zitrone (den Saft davon)
1 EL heller Balsamico
1/2 TL Zucker
Salz, Pfeffer

Nudeln in Salzwasser gar kochen.
Gurke schälen, Paprika waschen und entkernen, Radieschen von den Stengeln schneiden und waschen. Dann sämtliche Gemüse in kleine Würfel schneiden und in eine große Salatschüssel geben.
Schnittlauch waschen und in kleine Ringe, Zitronenhälfte auspressen.
Joghurt, Zitronensaft, Balsamico, Zucker, Salz, Pfeffer und Schnittlauchringe vermengen (am besten in einem Schüttelbecher, 1 Schluck Wasser dazu schadet nicht).
Nudeln abgießen, kalt abspülen und zu dem Gemüse geben.
Dressing unterheben, fertig.

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Wenn man den Salat mitnehmtauglich in 6 Portionen tuppert, denkt man: das reicht doch nie. Doch es reicht, wie man am obigen Bild sieht. Wer bei „to go“ – Rezepten Bedenken hat, der esse nicht aus dem Gefäß, nehmt einen Teller, füllt ihn mit dem „Wenigen“ aus dem Tupperdingens. Vom Teller macht auch im Büro das Essen mehr freude. So viel Zeit muss in der Pause einfach sein!

Hasselback Hähnchen mit Tomatensalat (neue 2018 WW-Rechnung)

Eigentlich wird der Begriff Hasselback für Kartoffeln verwendet, aber hier und heute gibt es Hähnchenhasselback.
Weil normale Auflaufformen zu klein sind, erstand ich heute endlich beim Haushaltswarenladen meines Vertrauens im wunderschönen Viertel unserer Landeshauptstadt endlich einen Edelstahl-Bräter, der auch als Auflaufform taugt.

Wir brauchen:

4 Bio-Hähnchenbrustfilets (ca. 800g)
4 Tomaten
2 Kugeln Light-Mozzarella
frischer Basilikum (1 Bd.,1 Topf…)
Salz, Pfeffer, ital. Kräuter
3 TL Olivenöl
800g Cocktailtomaten (möglichst bunt, ich bekam heute nur die roten)
2 EL Balsamico
1-2 Spritzer fl. Süßstoff
1-2 Spritzer Worchestersauce (nach Belieben)
1 Bogen Backpapier

Den Ofen auf 180°C Umluft (Gas 3, OU 200°C) vorheizen.

Hähnchenbrustfilets schräg 4-5x einschneiden und in die mit Backpapier ausgelegte Auflaufform legen. Mozzarella und Tomaten in Scheiben schneiden und die Geflügeltaschen je mit 1 Scheibe Tomate, 1 Scheibe Mozzarella u. 1 Blatt Basilikum füllen, dann mit Salz und Pfeffer sowie ital. Kräutern würzen und das Öl drüberträufeln (ich pinsel es lieber drüber. Dann ab in den Backofen für ca. 1/2 Stunde.
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Für den Salat:
Tomaten halbieren, weiteren Basilikum hacken. Tomaten mit Balsamico, Süßstoff und BildergebnisWP_20180120_18_15_51_Pro vermengen, mit Basilikum bestreuen, vorsichtig unterheben.

 

 

Der berühmte Skyrkuchen für 0SP

Da gab es mal wieder eine WW-Programm-Justierung und schon ward ein Hype geboren, der dazu auch noch lecker ist. Manch einer vergisst dann gerne, dass es sich bei der reformierten und erweiterten 0SP-Liste nicht um „Fiss bisse patzt“ handelt.
Was mich an diesem Rezept aber reizte, war, dass ich das fertige Produkt draußen kühl stellen kann, mich also nicht „ausredehalber“ dran um- und dumm fressen muss. Das Originalrezept hatte ich etwas abgewandelt, weil ich faul bin und keine passende Kuchenform hatte.

Was nimmsse:
3 Eier
800 Skyr
100g Erythrit
viel Vanille (Stange oder aus der Mühle)
150g Himbeeren oder Blaubeeren (TK)
1 Backofen

Eier, Skyr, Erythrit, Vanille verrühren. Backofen auf 150° Umluft vorheizen. Eine Springform (22cm – wer nur ne 26er hat nimmt 1000g Skyr) mit Backpapier auslegen, auch am Rand. Die Skyrmasse einfüllen. Himbeeren oder Blaubeeren (oder was ihr wollt) oben auf verteilen und ab in den Ofen für ca. 30 Minuten.
Wenn die Garzeit vorbei ist, keine Angst, wenn die Masse noch „wabbelt“. Ihr könnt sie noch im ausgeschalteten geschlossenen Ofen stehen lassen, aber über Nacht sollte sie auf jeden Fall gekühlt stehen (Kühlschrank, Balkon im Winter….).

Und da wir Winter haben, nehme ich mir jeden Morgen ein Stückchen mit zur Arbeit. Männe nascht lieber abends.

Und weil ich kein Profi bin, gibts auch wieder mal nur ein suboptimales Handyfoto.
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Ensalada (vegan)

Für mich besteht der Unterschied zwischen Ensalada und Salat darin, dass Ensalada nicht in einer Schüssel oder so vermengt wird, sondern die einzelnen Zutaten auf die Teller verteilt werden, und das bedeutet, dass man „von unten“ anfängt.

Die Zutaten sind variabel. Leider bekam ich keinen schönen Römersalat, so half ich mir mit diesen unsäglichen Salatherzen.

Meine Liste für 1 Teller:

5-6 Blätter vom Salatherz
1/4 spanische Landgurke (kriegt man nicht immer und nicht überall, aber manchmal hat man Glück
1/2 Fleischtomate
1/2 rote Zwiebel
1/2 canarische Banane (hilfsweise 1 von diesen kleinen Bananen)
und/oder 1/2  reife Avocado
evtl. 1 süßer Granatapfel (leider gibts hier meist die saure Sorte mit den festen Kernen, mal beim Türken fragen!)
Blattpetersilie
normaler Essig
Olivenöl
Salz u. Pfeffer

Die Salatblätter einzeln lösen und grob schneiden, auf 2 Tellern verteilen
Landgurke schälen, längs halbieren und in Scheiben schneiden, auf die Teller verteilen. Zwiebelhälfte in Streifen schneiden, Tomate vierteln und in Scheiben schneiden, Banane in Scheiben, Avocado halbieren, Kern entfernen und Fruchtfleisch in Scheiben aus der Schale lösen, Granatapfel mit dem Löffel aushöhlen, Blattpetersilie fein hacken.
Alles der Reihe nach auf die Teller verteilen und servieren.
Öl, Essig, Salz und Pfeffer gibt jeder selbst nach Geschmack dazu.

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Bohnen, Pilze, Reis, Pute-Pfanne 7SP

Man nehme für 4 sehr große Portionen:

250 g braune Champignons
400g grüne Bohnen (frisch oder TK)
400g Putenbrustschnitzel
120g Reis (trocken)
1 große Zwiebel
2 EL Albaöl
200g Exquisa fitline 0,2%
Bohnenkraut
frischer Estragon
Salz
Pfeffer

Bohnen putzen und in wenig Salzwasser mit etwas Bohnenkraut bissfest garen, sofort kalt abschrecken! und auf einem Sieb abtropfen lassen.
Reis nach Packungsanweisung in Salzwasser garen. Eher ca. 2 Minuten kürzer! Abgießen u. Abschrecken.

Zwiebel fein hacken, Champignons in Scheiben, Putenbrust in Streifen schneiden.

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Das Öl in einem großflächigen Bräter erhitzen, Putengeschnetzeltes hinzugeben, unter Wenden anbraten und dann schnell die Zwiebeln hinzu. Dann kommen die Pilze mit in den Bräter, immer wenden, anbraten, Hitze runter.  Nun Reis und die Bohnen dazugeben, vermengen, alles würzen, den Frischkäse gut unterrühren und Herd ausschalten.

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Estragon unterrühren.

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Dieses Essen ist sehr gut als „take away“,  um es am nächsten Tag auf Arbeit in der Mikro zu erhitzen!

Nudelsalat mit Schweinefilet (9SP/P)

 

Heute ist mal wieder Vorbereitung angesagt. 4 Portionen sollen es werden. Es können aber auch (bei gleichen Zutaten) durchaus 5-6 Portionen sein, je nach dem, wieviel/wenig man isst. Dann müsst ihr halt umrechnen.

Die Protagonisten:

550g Schweinefilet
200g Nudeln (Trockengewicht) – bei uns waren es diese Muschelnudeln
Champignons – in Scheiben geschnitten, Menge nach Belieben
bunte Paprika, rote Zwiebel, Salatgurke, Tomaten (Mengen nach Belieben)
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1-2 Biozitronen (je nach Größe und Saftgehalt)
1 EL Albaöl
2 EL Rapsöl oder Olivenöl
200g Frischkäse (0,2%)
100g Magerjoghurt
50ml Wasser
etwas fl. Süßstoff (oder Zucker, dann aber SPzusätzlich)
Chili (aus der Mühle)
Salz
Blattpetersilie

Die Nudeln werden nach Packungsanweisung in Salzwasser gegart und abgegossen. In einer Pfanne den EL Alabaöl (oder normales Rapsöl) erhitzen, die Filets im Ganzen darin anbraten. Champignons in Scheiben schneiden. Nach dem Wenden des Fleisches die Champignons zufügen und mit anbraten. Wenn das Fleisch innen noch rosa ist (Daumendruckprobe), wird es aus der Pfanne genommen und in Alufolie gewickelt. Das muss noch etwas ruhen! Die Pilze fertig braten, Herd ausschalten und mit 50 ml Wasser ablöschen. Pilze nebst gelöstem Bratensatz zu den Nudeln in eine Schüssel geben. Das restliche Gemüse würfeln und auch dazu geben.
Das Fleisch aus der Alufolie befreien und den Saft mit in die Schüssel geben. Fleisch in recht dünne Scheiben schneiden.
Von der Zitrone erst etwas Abrieb zum Salat geben, dann halbieren, auspressen. Den Zitronensaft mit dem Frischkäse, dem Jogi, Süßstoff, 2 EL Öl, Salz, Chili gut verrühren und zu dem Salat geben, unterheben, vermengen, ziehen lassen.
Die Blattpetersilie waschen und fein schneiden, ab damit auf den Salat.
Das Fleisch kommt erst zum Schluss dazu, wenn es gut ausgekühlt ist. Um Neid zu vermeiden, kann man es auch separat in 4 Portionen aufteilen und separat portionsweise unterheben. Das muss aber nicht. WP_20170308_15_08_04_Pro

Ein Hype erobert die Rezeptewelt. Zu Recht? #Lasagnesuppe für 9SP/Portion

Auch bei WW ist sie nicht nur sprichwörtlich in aller Munde. Was ist dran, an dieser Suppe? Was macht sie zum Hype? Was ist an ihr Besonderes?
Um das herauszufinden, startete ich den Selbsttest. Das Originalrezept hatte ich etwas abgewandelt, da ich schon zwischen Suppe, Sauce, Brei unterscheide.

Zutaten (für 1 Portion):

150g Tatar
1 TL Rapsöl
1 Zwiebel (fein gewürfelt)
1 Knoblauchzehe (gepresst)
1 kl. Dose gehackte Tomaten
1 TL Tomatenmark
300 ml Gemüsebrühe (2 TL Gekörnte oder selbstgemachte Brühe)
Salz,Pfeffer
2 Lasagneblätter
2 TL ital. Kräuter (getrocknet, gerebelt)
1 EL saure Sahne
1 TL Parmsan
1 TL Basilikum frisch, gehackt

Tatar wird in einer großen Pfanne mit dem Öl krümelig angebraten, Zwiebeln und Knoblauch dazugeben, mit anschwitzen, Salzen und Pfeffern. Tomatenmark zufügen und auch etwas anschwitzen!  Dann kommen die Dosentomaten und die Brühe dazu. Alles gut vermengen und im geschlossenen Topf bei kleiner Flamme/Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. In der Zeit die beiden Lasagneplatten in mundgerechte Stücke brechen und dann in den Topf geben, unterheben und weitere 8-10 Minuten köcheln lassen.

Danach, wenn es fertig ist, evtl. noch etwas Wasser zugeben und mit saurer Sahne, Basilikum und Käse servieren.

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Der klägliche Rest….

Mein Fazit: Sie schmeckt sehr lecker, eignet sich bedingt zum Mitnehmen, aber den Hype versteh ich nicht, wirft er doch Fragen auf.
Also, diese Suppe schmeckt sehr gut. So gut, wie meine Bolognese-Sauce zu Pasta immer schmeckt (wobei da noch kleingehexelte Möhren usw. hinzukommen). Wenn das also zum Hype taugt, sollte ich überlegen, meine Bolognese auf Flaschen zu ziehen und wohlfeil zum Verkauf anzubieten. Ich war mir auch nicht bewusst, dass es diese Suppe unbewusst bei mir des öfteren schon VOR dieser Namensgebung gab. Bolognesesauce übrig?  Wasser dazu, nachwürzen, fertig.
Die saure Sahne allerdings ließ geschmacklich ihre Daseinsberechtigung unbeantwortet. Aber für’s Auge macht sie was her.

Das Rezept ist für 1 Person übrigens mehr als sättigend, auch wenn im Originalrezept weniger Wasser vermerkt ist. Selbst da ist es sehr mächtig. Und in der Mikro am nächsten Tag werden die zerbrochenen Lasagneplatten etwas „lätschert“, ich würde sie das nächste Mal durch 40g Spiralnudeln (Trockengewicht) ersetzen.
Desweiteren schmeckt diese Suppe auch ganz ohne Pastagedöns und spart dadurch Punkte.Sie lässt sich dann leicht in Bolognesesuppe umtaufen, was dem Geschmack keinen Abbruch tut.

 

 

Kichererbsensalat mit Avocadodressing (vegetarisch bis vegan, je nach Joghurt- und Milchsorte) 9 SP

Am Ball Bleiben, heisst: Vorbereiten. Bisher hab ichs auf die Reihe bekommen. Schlendern wir also zum Kichererbsensalat, den man vegan oder vegetarisch zubereiten kann. Der einzige Unterschied ist die Art des Joghurts. Tierisch oder Soja. Das überlass ich euch.

Man nehme (für 4 Portionen)
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1 große Dose Kichererbsen (530g Abtropfgewicht)
1 große Salatgurke oder mehrere kleine
2 Bd. Frühlingszwiebeln
3-4 rote Zwiebeln
200 Avocaco (so ca. 2 kleine Avocados)
3-4 Äpfel
4 EL Milch (oder Sojamilch)
200g Magerjoghurt oder Sojajoghurt
7-8 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
evtl. 1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer und Dill

Kichererbsen in ein Sieb geben und kalt abspülen, abtropfen lassen.

Gurke(n), Zwiebeln, Frühlingszwiebeln und Äpfel klein schneiden. Alles mit den abgetropften Kichererbsen vermengen.

Die Avocados entkernen und das Fruchtfleisch auslösen (Abwiegen wäre dann gut, denn die Avocdos sind punktelastig, da sollte man schon wissen, wann 200g erreicht sind).

Avocadofruchtfleisch mit Jogi und Milch pürieren, mit dem Zitronensaft, Dill, Salz und Pfeffer abschmecken, (Kenner drücken noch eine Knoblauchzehe dazu).

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Fotobefreite Gedanken zum neuen Jahr: Teil/Belohnung 1

Hat jede/r, macht sich jede/r und findet jede/r dusselig.

Nach der halbherzigen 2. Jahreshälfte 2016 werde ich mich jetzt nicht darin kompromittieren, indem ich z.B. sage: Dieses Jahr schaffe ich so und so viel kg, oder: dieses Jahr erreiche ich mein Ziel. Dieses Ziel wird eh oft überbewertet, bzw. unterschätzt. Zumindest, was das Abnehmen betrifft. Hey, man ist dann am Ziel, macht die Beckerfaust, geht in die „Erhaltung“, belohnt sich mit Klamotten, und leise heimlich schleicht sich dann da was ein. Neue Klamotten laufen ja auch gern mal ein anfangs, meint man, anfangs. Die wirkliche Arbeit beginnt doch erst am „Ziel“.

Ich habe mir zum Ziel gesetzt, dieses Jahr komplett am Ball zu bleiben, bei Ausrutschern mich nicht in ihnen zu suhlen wie ein Trüffelschwein. Auf schlimmste Weise habe ich mich auf dieses Ziel vorbereitet. Ungewollt, aber wirksam, denn es gab zwischen den Jahren eine Gans. Vom Bauern erstanden und auf Niedrigtemperatur im Bckofen gegart. Sie war wirklich lecker, die Wohnung lüftet noch heute…..Die Sauce sollte aus dem Bratensatz entstehen, es gab keinen Bratensatz, die Haut war kross, schön anzusehen, aber das Fett, all überall dieses Fett. Ja, man könnte Schmalz daraus machen, aber mein Ekelpegel war dermaßen überschritten, dass ich minimalistisch im Essen herumstocherte. Der selbstgemachte Rotkohl nach Hausmannsart glänzte. Denn Fett glänzt. Die selbstgemachten Klöße, die waren das, was mir in leckerer Erinnerung an die Gans geblieben sind.Dieses finstere Tal durchschritt ich 2 Tage lang.

Silvester gabs Fondue, aber mit Brühe. Dazu Nudelsalat mit Salatgurke, Tomaten, Paprika, Zwiebel und Dressing aus Jogi, Essig, Salatgurke, 1 EL Olivenöl,Gewürzen: mit dem Zauberstab! Gurkensalat und Baguette waren weitere Teilnehmer sowie einige Saucen (leider nicht selbst gemacht).

Das restliche Fleisch gabs gestern und gibt es heute als Reis-Gemüsepfanne (Zucchini, Brokkoli, Paprika, Chili, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Dosentomaten). Den Reis hatte ich in der Fonduebrühe gegart.

Ich bin kein Vegetarier, kein Veganer, aber bei meiner mir liebsten Freundin, die vegan lebt, hole ich mir immer gerne Tipps für vegane Zutaten (z.B. für Mayonnaise). Aufgrund einer Vorerkrankung ist Soja (mit Ausnahme von Sauce oder Sprossen) allerdings Tabu (Phytoöstrogene). Wobei: Warum soll ich dieses Tabu nicht brechen? Ich rauche ja auch.

Ja, ich komme von „Höcksken auf Stöcksken“, von „Kuchen Backen“ auf „A…. backen“. Mir geht halt viel im Kopf rum. Im neuen Jahr.  Nur eins soll NICHT sein im neuen Jahr: „“Same Procedure“ as last year? „Same Procedure“ as every year““!!  Ich will nicht wieder und wieder und wieder und wieder meine Freude am Abnehmen, meine Freude am gesunden Essen, meine Freude an mir selbst dadurch selbst vermiesen, indem ich mein Versagen unbewusst zelebriere. Sondern: Fresse halten, nix in den Hals drücken, nur, weil gerade was nicht rund läuft. Denn dadurch läufts ja auch nicht runder. Nur der ewige widerliche Kreislauf von Frust und „Gegenfrust“.
In diesem Sinne: Nicht zuuuu viel vornehmen! Anfangen, aufgeregt sein, Vorfreude. Nicht das bescheuerte „Ziel“ im Blick. Das Ziel ist heute: Heute. Das Ziel morgen ist morgen: Heute.
Punktetaugliche Rezepte und Einkaufsplanung gehört dazu, die Planung muss aber auch Spontaneität zulassen.

Also: Weitermachen, Neuanfang, gesund Leben. Belohnen ohne Süßigkeiten.

Wie belohnt ihr euch?
Es gibt soooo viel: Ein schönes Ölbad; im Wohlfühloutfit mit geschlossenen Augen Maria Callas hören (mind. 1 CD-Länge),