Oatie-Addicted, so what?

Ich begleite meine Rezepte ja (fast) immer mit einer Geschichte. Diesmal habe ich keine Geschichte, ich habe ein Wochenende hinter mir. Ein wunderschönes Wochenende. Mit Menschen, die ich schon lange kenne und solchen, die neu hinzugekommen sind. Wobei wir alle uns mehr oder weniger schon seit mehr oder weniger 10 Jahren aus dem I-Net kannten. Zusammengewürfelt in meiga.de. Alles hat eben seine Vorgeschichte(n). Nun trafen wir uns in kleiner Runde gestern in Frankfurt/Main. Ich reiste schon Freitag an und traf mich mit einer mir sehr lieben online-Bekannten aus WW. Real kannten wir uns auch nicht. Insgesamt hatte das Wochenende weder punkte- noch €uro-technisch irgendetwas mit Budget zu tun, aber ich habe es rundum genossen.
Da ich aber ab morgen wieder arbeiten muss (darf – das ist heutzutage ja eher bizarr), ist jetzt die Zeit gekommen, das Wochenende mal loszulassen, um rudimentäre Vorbereitungen zu treffen.
So ganz kann ich morgen nicht im Plan sein, da ich „Essen auf Rädern“ vorbestellt hatte (vor der Urlaubswoche), und auch die heimische Vorratshaltung nicht gerade up to date ist. Da werde ich morgen nach Feierabend eine neue Kante „rankriegen“ und einen Großeinkauf starten. Zumindest das bürotechnische Frühstück soll tauglich sein.

Man nehme (für 2 Portionen):

200g Skyr natur
100 ml Wasser
100g Haferflocken
1 Limette (geraspelte Schale und den Saft) / ODER starken kalten Kaffee
2 TL Mohn
Vanille, frisch 1 Schote oder getrocknet aus der Mühle
4 Spritzer Süßstoff (oder 1 EL Honig – dann aber ca. 1-2 Extrapunkte/Portion)
2 Handvoll Himbeeren (TK oder Frisch) oder anderes Beerenobst, was man mag.

Ohne Honig machts 7 SP/Portion

Bis auf die Himbeeren werden alle Zutaten gut verrührt, in 2 Portionen geteilt und über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Die Himbeeren oder anderen Beeren füllt man separat ab und gibt sie erst kurz vor dem Verzehr zu dem Oatie.

Die Kaffee-Version habe ich gestern auf dem Treffen gehört. Ist ja auch mal ne Möglichkeit! Leider hab ich den jetzt nicht parat.

Und weil ich TK-Himbeeren habe, gebe ich sie schon jetzt dazu.

 

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Büffelmozzarella auf die Schnelle

Nee, nix Lightmozza. Habs eilig also nehme man

 

für 2 Portionen:

1 Kugel Büffelmozzarella
Eisbergsalat, Tomaten, Salatgurke, Zwiebel, Petersilie, Zwiebeln, Basilikum (Mengen nach Belieben)
1 Nektarine (wenn man mag und möchte)
1 EL Olivenöl
heller Balsamico oder Himbeeressig, Salz, Pfeffer

Zubereitung: schnippeln und vermengulieren

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Macht 9SP/Portion

Mit handelsüblichem Mozzarella oder gar Light-Mozzarella wirds punktegünstiger, aber machmal muss es eben Büffel sein.

Abnehmtaugliche Gyrossuppe 5SP

Ich nehms vorweg, dieses Mal ist das Rezept für 8 Portionen, aber sollte man Lust auf eine 2. Portion haben, sinds halt 10SP und das ist durchaus eine gängige Hauptmahlzeitenzahl.

In den letzten Wochen bin ich irgendwie abgedriftet, was mich nervt. Es ist ja nicht so, dass mich jemand zwingt daneben zu greifen,  ganz alleine ich hab es in der Hand und die Entscheidungsgewalt darüber, was ich mir in den Kopf drücke (diesen Ausdruck kann ich getrost dafür verwenden). Ich werde auch ab Mittwoch wieder ins Treffen gehen. Da ich das in der dortigen WhatsApp-Gruppe schon gepostet habe, gibts auch keinen Rückzieher mehr. Manchmal brauche ich diesen selbstgenerierten Druck.

Nun zur Suppe. Nein vorab noch: Wenn ihr Lust auf andere, oder weitere Zutaten habt, sei es, dass ihr eine Mehr- oder Mindermenge einer Zutat im Hause habt, die verbraucht sein will: Nicht sklavisch ans Rezept halten. Einfach evtl. die Punkte anpassen. Meine heutigen Änderungen stehen in Klammern.

Wir nehmen heute für 8 Portionen:

3 bunte Paprika (ich nehme etwas mehr, weil ich noch angeschnittene Reste habe sowie ein paar nicht verzehrte Möhrenrohkoststicks)
2 (3) Zehen Knoblauch
1-2 fr.oder getrocknete Chilischote
3 Gemüsezwiebeln (+1/2 angebrochene normale Zwiebel)
1000g Schnitzel
500g Champignons
2-(3) kl. Dosen Tomaten, gestückelt
500 ml Gemüsebrühe, 2 TL Instant – oder selbstgemacht
2 EL Ajvar
180g Schafskäse, 9% i.Tr.
1 EL Olivenöl
1 TL Gyrosgewürz, oder mehr
1 TL Oregano, getrocknet, mehr oder weniger
Salz und Pfeffer, nach Belieben
(1/2 ausgepresste Zitrone)

Die Paprika werden teilweise gewürfelt und teilweise in schmale Streifen geschnitten. Die Zwiebeln längs in Streifen. Chilischote in feinste Ringe. Die Champignons werden halbiert oder geviertelt. Knoblauch mit dem Messerrücken platt drücken und fein würfeln. Das Fleisch wird in feine Streifen geschnitten und heissem (!) Olivenöl im großen Bräter angebraten, kurz alleine, dann zusammen mit den  Zwiebeln  kräftig weiter anbraten.

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Paprika und Knoblauch hinzugeben, weiter anbraten. Gyrosgewürz und Champis dazugeben mit anbraten.

Dann die Dosentomaten samt Saft, Ajwar, Chilischotenringe und Gemüsebrühe zugeben und Köcheln lassen. Oregano, Salz, Pfeffer, Zitronensaft zufügen.
Den Schafskäse in 8 gleichgroße Teile schneiden, den bröckelt sich dann jeder selbst über seine Portion.

Grüner Salat mit Joghurt-Zitronendressing (2 SP)

Auf die Schnelle und ohne Bild. Lag da dieser Tage doch grüner Salat aus dem Bioladen vor unserer Tür. Und wie lecker ist grüner Biosalat im Vergleich mit diesen Salatherzen, die ich schon gerne nehme!! 2 Köpfe waren es. Prall, rund, frisch.

Also ganz einfach:

Salat putzen und in mundgerechte Stücke zupfen.

200g  Magermilchjoghurt mit 1,5 gepresster Zitrone vermengen, flüssigen Süßstoff nach Belieben zugeben, 20ml Pflanzenöl, eine Prise Salz und Pfeffer (kann man Beides weglassen, ich mag es aber).

Dressing separat zum Salat reichen! Oder vermengen, wenn man weiss, dass nichts übrig bleibt (das wird bei Blattsalaten ja immer klitschig)

 

ISSO. Resteverwertung für 7 SP

Irgendwas ist ja immerWP_20160602_010. Und sei es die Unlust zum Kochen. Aber da ist HB-Filet, und da ist ansonsten auch so Allerhandlei.

Machen wir es uns einfach: Der Liebste Göttergatte hatte vorausschauend, wie er ist, die Chickentits angebraten. Später Deckel drauf, jetzt sind die nicht nur gar, jetzt kann man noch ne Sauce davon machen (Achtung, das gibt dann aber Extrapunkte).

Ansonsten wurde mal wieder der Kühlschrank umsortiert und aufgeräumt.

Man nehme:
450g Hähnchenbrustfilet (so ca. die Menge)
2 EL saure Sahne
1 EL Kräuter, frisch oder TK.
600g geschälte Kartoffeln
Kohlrabi, Paprika, Cocktailtomaten (was eben so da ist…. an 0P-Gemüse)
2 TL Rapsöl
1 EL Olivenöl
1 1/2 Salatgurken
heller Balsamico, Salz, Pfeffer, Schnittlauch (oder was man gerne mag)

Hähnchenbruststücke in 1 TL Öl anbraten, zum Schluss hin Deckel drauf und Hitze runter.Dann sammelt sich das Wasser, was man später mit der sauren Sahne und den Kräutern anrührt.

Geschälte Kartoffeln in Pommes schneiden, in einer Schüssel wässern, mehrmals abgießen, etwas stehen lassen, abgießen, dann sorgfältig abtrocknen. Jetzt die Kartoffelsticks in die Actifry geben, Gewürz dazu und den zweiten TL von dem Öl. Zeit einstellen, und ca. 10 Minuten vor vermutetem Garende den Endpunkt setzen, denn dann kommt das Restgemüse dazu.

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Gurkensalat einfach mit Salz, Pfeffer, hellem Balsamico und 1 EL Olivenöl zubereiten. Kräuter dazu. Ich hatte leider nur TK-Schnittlauch, aber gut, jetzt ist er weg.

Heisskalter Genuss für 9 SP PastaPasta vegetarisch

Kennt ihr das? Da gibt es ein Essen, was ihr liebt, aber schon – aus welchen Gründen auch immer – jahrelang nicht mehr gegessen habt. Ich lernte dieses Gericht von meiner lieben Kollegin kennen. Deren Ex-Mann hatte eine griechische Mutter und einen türkischen Vater, irgendwie war russisch da vorfahrentechnisch auch noch bei vertreten. (oder anders rum). Und von ihrer Ex-Schwiegermutter hatte sie nun das Rezept. Eines Tages brachte sie sich dieses Essen mit. Ich muss dazu sagen, meine Kollegin ist eine Bohnenstange. Ihre Portionen beim Essen würden mittlerweile bei mir einen gelben Schein rechtfertigen. Koliken und der Wunsch, als Atheist denn doch noch mal schnell mit dem Priester zu schnacken, da sei noch was zu klären,  wären die Folge.

Wie dem auch sei, eben kam mir das Rezept wieder in den Sinn. Es ist so einfach wie genial, man muss sich das nicht unbedingt notieren. Und man kann es ohne viel Federlesen abnehmtauglich umpolen. Dazu gehört nicht viel.

Man nehme (für 4 Portionen):

280g Pasta (Spirelli)
500g gut & günstig 0,1 Jogi (ich lege mich auf den g+g fest, weil der 0,1er vom Aldi mehr SP hat)
3 große Knobizehen
Salz, Pul Biber (gibts im türkischen Supermarkt) oder Chiliflocken, 1 Hand voll (oder mehr) glatte Petersilie

Die Nudeln in Salzwasser gar kochen und abgießen. Derweil den Joghurt verrühren mit: den gepressten Knobizehen, Salz, Pul Biber und der gehackten Petersilie.

Das wars. Man gibt nämlich die Jogi-Mischung kalt auf die heissen Nudeln. Naja, 1 Std. vor dem Essen sollte man den Joghurt aus dem Kühlschrank nehmen.

Es gibt heute kein Bild, weil ich es erst wohl morgen zubereiten werde! Danke aber fürs Lesen. Bild wird dann nachgeliefert. STAY TUNED !!!

Übrigens, mit Vollkornnudeln zubereitet am Sattmachertag geht dieses Essen komplett gratis durch. Da dürfen auch die Zutaten erhöht werden, wobei ich mit den 70g trockenen Nudeln portionstechnisch an der gesunden Obergrenze bin. Mehr wäre „stopfen“.

Und noch’n ONO für 7SP

Ich bin ja angefixt, das muss ich echt zugeben. Das Zeug ist aber auch einfach zu und zu lecker. Und: man macht sein Frühstück schon am Abend, muss am nächsten Tag einfach nur noch das Löffelchen schwingen. Diesmal gibt es ein Beerenono mit Frischkäse. Und natürlich mal wieder ein abgewandeltes Rezept. Der rote Teppich wird für altbekannte Stars und Sternchen ausgerollt.Aber eben: andere Besetzung. Und wieder: 7 SP/Portion.

Beerenono

Man nehme:

100g Frischkäse (z.B. Exquisa fitline 0,2%)
100g Magermilchjoghurt
40g Haferflocken
200g TK-Beerenobst (oder frische gemischte Beeren)
Vanille frisch, oder aus der Mühle
Limettensaft (ich bin völlig Limetten addicted!!!)
ggf. etwas flüssigen Süßstoff oder 1 TL Agavendicksaft oder Honig (dann jeweils +1SP)
1 Weckglas oder großes Schraubglas oder was ihr wollt (Shakespeare)

Frischkäse, Joghurt, Limettensaft, Vanille, Süßungsgedöns sehr gut miteinander verrühren und dann schichtweise mit Haferflocken und Beerenobst in ein großes Weckglas füllen.Nicht umrühren!!

Mein Glas war zu klein, hatte daher einen Teil des Beerenobstes separat eingetuppert und dann peu à peu drauf und dazu gegeben.

Feststellung: Selbst bei ähnlichem Rezept zum HimbeerOatie schmeckt die Mischung Frischkäse-Jogi ganz anders. Saulecker, aber eben anders.

 

ONO; Oatie; Limetten-Himbeer-Oat

Ein Hype, ein Trend, eine Welle rast über uns hinweg, standhaft bleiben wir, jawohl. Wer mag schon son Haferbreipamp? Ich zumindest nicht. In einem der WW-Treffen im März kamen wir auch auf diese ONOs (Overnight-Oat) ONO heisst auf deutsch nichts anderes als (wörtlich übersetzt): Übernachthafer. Klingelts? Kann das sein, dass das jetzt bei euch klingelt? 80er Jahre, oder 70er? Frischkornbrei, der dann schnell zum Bircher Müesli (Müesli bitte mit „e“, ich bin da altmodisch) mutierte. Nun ja, unsere Treffenleiterin liebt dieses Zeugs – klar, was soll sie sonst auch sagen, denke ich mir so – das ist ja schließlich in den WW-Unterlagen abgedruckt, allerdings als Zitronen-Himbeer-Oat.  Ich widersprach, diese Pampe könne doch nicht schmecken. Ob ich es schon mal probiert habe, kam die Gegenfrage. Neee, NATÜRLICH nicht.

Nun aber wollte ich es wissen, es probieren, allein um ihr natürlich im nächsten Treffen aus vollem Herzen sagen zu können, wie ekelig pampig und kleisterig das schmeckt. Irgendwie hatte ich noch dieses matschige Nuss-Körner-Gedöns auf den Zungenpapillen meines Urzeitgedächtnisses.

Also kaufte ich nach gefühlten 100 Jahren Haferflocken…. Das Schicksal nahm seinen Lauf. Beim Kaffeeröster fand ich zufällig zeitgleich so einen „hastenichgesehen“-To Go – Becher, wo man in den Deckel noch was füllen kann. Der entpuppte sich aber als untauglich, Deckel zu klein für die Himbeeren. Für Salatdressing geht der, wenn unten Salat drin ist.

Da ich dummerweise keine Zitronen im Haus hatte, griff ich beim ersten Mal zu der vorhandenen Limette und bin bei dieser Version geblieben.

Lange Rede, kurzer Sinn: MAN NEHME:

100 ml Milch (0,3%) oder 50 ml fettarme Milch und 50ml Wasser
100 g Magerquark
50 g Haferflocken
1/2 Limette (geriebene Schale und Saft)
1 TL Mohnsamen
1 Tütchen Vanillezucker oder
frisches Vanillemark oder aus der Mühle
ein paar Spritzer flüssigen Süßstoff

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2 Handvoll Himbeeren
(Heute in Ermangelung musste ich mit TK-Beerenfrüchten ergänzen)


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Man vermengt ganz einfach alle Zutaten – bis auf die Himbeeren,

die kriegen wir später – gründlich und tuppert diesen flüssigen Brei mitnehmtauglich ein. Die Himbeeren kommen in ein 2. Schälchen mit Deckel. Dann beide Schälchen über Nacht in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag, morgens halb 10 in Deutschland: Man gibt die Himbeeren zu dem mittlerweile eingedickten Brei und genießt einfach nur. Frisch aus dem Kühlschrank direkt auf den (Schreib-)Tisch. Bei kaltem Wetter kann man den Versuch starten, den Brei ganz kurz in die Mikro zu stellen. Ein paar Sekündchen nur… Dann die kalten Beeren drüber geben….

Ich habe seit dem nie wieder diesen ONO abfällig im Treffen erwähnt. Ich habe mich nämlich sehr in ihn verliebt. Gerade bei diesem schönen Wetter. Wobei, als ich ihn das erste Mal traf, da stürmte es, schneite gar…

Dieser Ono und ich, das ist kein One-Night-Stand, das ist was Langfristiges!!!

Mit Vanillezucker hats 8 SP, mit Süßstoff hats 7 SP

Mal wieder Gemüsepfanne, was wech muss, muss wech

Also, eins muss ich mal sagen, meine Planung ist schon besser geworden, aber sie kann noch optimiert werden. Ich bin einfach zu launisch. Gerade bei diesem Wetter möchte ich nicht in der Küche stehen. #Schnippelboy hatte Matjes gepostet, leider zu spät gesehen. Macht nix. Hatte ich doch noch ca. 400g Hähnchenbrust von meiner Bio-Laden-Nachbarin. Paprika waren noch da, und auch andere Gemüse. Wenn man so gar keinen Plan hat, hilft oft ein Blick in den Kühlschrank. Und dann bildet sich vorm geistigen Auge entweder sofort ein Rezept, oder man fragt bei Tante W.W., gibt die Vorräte ein und „Enter“, da erscheinen dann Rezeptvorschläge, sortiert nach der Häufigkeit der eingegebenen Zutaten.

Das musste ich heute nicht. In Gedanken war ich sehr schnell bei der Limettenpute, die will aber Nudeln, ich wollte Reis. Also gibts die Limettenpute demnächst.

Heute gibts also mal wieder Gemüsepfanne. Mit Reis und Geflügel.

Man nehme (für 4 Portionen):

400g Hähnchenbrustfilet
3 bunte Paprika
2 Zwiebeln
1 Aubergine
1 Zucchini
100g Reis (trocken)
Salz, Pfeffer
1 EL Rapsöl
3 EL frische Kräuter (Zusammenstellung nach Belieben, ich bevorzuge Petersilie)
2-3 Knobizehen
1 scharfe Chili-Schote
1 TL dunkler Balsamico
Paprikapulver
1 Limette (Schale und Saft)
[100g Crème leicht Kräuter (Aldi)]

Zuerst wird das Gemüse gewürfelt, oder in Streifen geschnitten (Zwiebeln). Zucchini und Aubergine (sehr grob! gewürfelt) werfe ich dann erst mal in die Actifry, damit es später nicht so matscht. Ohne Öl, versteht sich. 15 Minuten reichen völlig. Man muss nicht daneben stehen und rühren. Wer keine Actifry hat, hilft sich anders oder gar nicht. Ich habe bis vor 2 Jahren ohne Actifry überlebt, das ging auch. Aber missen möchte ich sie nicht.

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In der Actifry

Die Chilischote wird in ganz feine Ringe geschnitten, mit Limettensaft, -Schale und Paprikapulver zu Marinade verrüht. 1/2 gepresste Knobi kann schon mit bei. Und der TL Balsamico.
Das Hähnchenfleisch wird in kleine Würfen geschnitten, in die Marinade gegeben und gut einmassiert. Das darf dann gerne ziehen.WP_20160509_005
Der Reis ist einfach: Der wird nach Packungsanweisung gegart. Darf noch etwas Biss haben, aber nicht viel.

Dann im großen Bräter 1 EL Öl erhitzen, mariniertes Hähnchenfleisch hineingeben und rundherum anbraten. Nun Zwiebel und Paprika dazu geben, Gemüse mit anbraten. Zucchini und Aubergine reinwerfen.  Dann den gegarten Reis dazugeben, gepressten Knobi, Salz, Pfeffer und Petersilie dazugeben, vermengen und auf 4 Portionen verteilen, eintuppern, mitnehmen und auf der sicheren Seite sein für 4 SP/Portion. Man kann noch 100g Crème leicht Kräuter von Aldi dazugeben, dann sinds pro Portion 2 SP mehr.Ich habs getan.WP_20160509_008

Hähnchen-Tomaten-Joghurt-Pfanne

Noch 2 Tage, dann ist Wochenende. Aber diese 2 Tage benötigen Vorbereitung. Das ist ja immer so. Und ich bin auch ab und an genervt ob der abendlichen Vorbereiterei. Auch wenns nicht täglich ist, sondern nur alle 2 Tage. Und heute ist einer dieser Tage.

Ich hatte ein Rezept gelesen, dass mir sehr sehr zusagte, ich mag Joghurt am Essen.

Da ich mit diesen exorbitanten ww-Mengen bei 4-Portionen-Essen nicht klarkomme, habe ich das Rezept angepasst und manche Zutaten verringert/erhöht. Die Mengen aus dem Originalrezept schreibe ich in Klammern hinter die von mir verwendeten Mengen.

Man nehme für 4 Portionen (7SP/Portion):

180g (200g) Langkornreis, trocken
Meersalz
800g Cocktailtomaten
2 (1) Zwiebeln
400g (480g) Hähnchenbrustfilet
2 TL Pflanzenöl
Pfeffer
1 TL Curry (bei wirklich scharfem Curry unbendingt weniger verwenden, wer keinen Curry mag, lässt es einfach weg!)
1 EL Zitronensaft, frisch gepresst
2 (1) Knoblauchzehen
3 (2) EL Petersilie
200g (125-150g) Magermilchjoghurt

Ich bereite gerne vor, und den Reis habe ich gestern schon gekocht, der ist also fertig und muss später nur untergehoben werden, wird ja alles eingetuppert.

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Also ist klar: Reis kochen. Tomaten halbieren, Zwiebel(n) in feine Würfel schneiden, Hähnchenbrustfleisch in streifen, Petersilie hacken, Gewürze bereitstellen.

Das Öl wird im großen Bräter erhitzt, Zwiebelwürfel reingeben und glasig dünsten. Dann das Hähnchenfleisch dazugeben, ca. 3-4 Minuten mit anbraten, Salzen, Pfeffern, Currypulver (wer mag) drüber geben. Alles gut vermengen.WP_20160113_002WP_20160113_003
Den Knoblauch pressen, mit Joghurt, Zitronensaft und Petersilie vermischen und mit dem Reis zum Fleisch-Zwiebel-Gemisch geben. Alles vermengen und Eintuppern.
Natürlich kann man es auch für 4 hungrige Esser sofort servieren, dann bitte drauf achten, dass der Reis nochmals durchwärmt im Bräter oder ihn zeitnah kochen.
Macht 7 SP / Portion