ISSO. Resteverwertung für 7 SP

Irgendwas ist ja immerWP_20160602_010. Und sei es die Unlust zum Kochen. Aber da ist HB-Filet, und da ist ansonsten auch so Allerhandlei.

Machen wir es uns einfach: Der Liebste Göttergatte hatte vorausschauend, wie er ist, die Chickentits angebraten. Später Deckel drauf, jetzt sind die nicht nur gar, jetzt kann man noch ne Sauce davon machen (Achtung, das gibt dann aber Extrapunkte).

Ansonsten wurde mal wieder der Kühlschrank umsortiert und aufgeräumt.

Man nehme:
450g Hähnchenbrustfilet (so ca. die Menge)
2 EL saure Sahne
1 EL Kräuter, frisch oder TK.
600g geschälte Kartoffeln
Kohlrabi, Paprika, Cocktailtomaten (was eben so da ist…. an 0P-Gemüse)
2 TL Rapsöl
1 EL Olivenöl
1 1/2 Salatgurken
heller Balsamico, Salz, Pfeffer, Schnittlauch (oder was man gerne mag)

Hähnchenbruststücke in 1 TL Öl anbraten, zum Schluss hin Deckel drauf und Hitze runter.Dann sammelt sich das Wasser, was man später mit der sauren Sahne und den Kräutern anrührt.

Geschälte Kartoffeln in Pommes schneiden, in einer Schüssel wässern, mehrmals abgießen, etwas stehen lassen, abgießen, dann sorgfältig abtrocknen. Jetzt die Kartoffelsticks in die Actifry geben, Gewürz dazu und den zweiten TL von dem Öl. Zeit einstellen, und ca. 10 Minuten vor vermutetem Garende den Endpunkt setzen, denn dann kommt das Restgemüse dazu.

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Gurkensalat einfach mit Salz, Pfeffer, hellem Balsamico und 1 EL Olivenöl zubereiten. Kräuter dazu. Ich hatte leider nur TK-Schnittlauch, aber gut, jetzt ist er weg.

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Tatar-Gemüse-Pfanne

Nun haben wir den Salat!  All überall auf den Tannenspitzen, seh ich Schneekristalle blitzen. Naja, nicht nur da. Ich liebe ja den Sommer, noch lieber liebe ich den Süden. Aber, wenn wir schon Winter haben, soll es auch Winter sein. Und da höre ich all überall das Stöhnen ob der weissen „Pracht“, die doch recht spärlich daherkam. Keine Äste biegen sich, keine Bäume brechen zusammen, ich denke, die Unverschämtheit des Winters besteht darin, dieses Jahr – wenigstens für 3-4 Tage – überhaupt stattzufinden. Letztes Jahr kannte ich jede Schneeflocke beim Namen. Und alles nicht zu vergleichen mit damals, als wir noch jung waren, die Schule nicht für 1 oder ein paar Tage, sondern wochenlang ausfiel. Wo die Busse, wenn sie denn fuhren nicht nur an den Haltestellen hielten, sondern auch auf Winkzeichen am Rande der Strecke. Es gab ja keine geregelten Fahrpläne mehr.

Heute bin ich gespannt auf morgen, wenn hier der Regen ankommt…. Und auch morgen möchte ich esstechnisch gewappnet sein.

Dafür gibt es heute die Tatar-Gemüse-Pfanne für 8SP/Portion (SmartPoints nennt sich das übrigens neuerdings).

Natürlich kann man alles mögliche 0SP-Gemüse verwenden ich mache es aber heute mal nach Original-WW-Rezpt und lasse nur Basilikum weg (habs nicht im Haus).

Man nehme (für 4 Portionen):

den größten Bräter mit großer Bodenfläche, den ihr habtWP_20160106_18_49_19_Pro
400g Tatar
180 g Reis (trocken)
Salz, Pfeffer
1 EL Rapsöl
2-3 Zehe Knobi
3 Stange Porrée
2 Zwiebel
750g Champignons
200-250g Frischkäse <1% (z.B. Exquisa fitline 0,2%)
Kräuter nach Belieben

Der Porrée wird in halbe oder viertel Ringe geschnitten (je nach Dicke der Stange), Zwiebel fein würfeln, Champignons halbieren oder vierteln (je nach Größe). Knobi schälen und pressen.

Created with Nokia Smart Cam
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Den Reis nach Packungsanleitung in Salzwasser garen.WP_20160106_001

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und Tatar darin krümelig anbraten, salzen, pfeffern. Dann Porree, Zwiebeln, Knobi und Champignons zugeben und weitergaren.  Später den Frischkäse, Salz, Pfeffer und Kräuter unterrühren.
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Noch ohne Reis, es wird für eine Mannschaft reichen.

Noch mal abschmecken und dann bürotauglich „eintuppern“.

Paprika-Tatar-Pfanne (7PP/Person)

Bei WW sind ja elementare Neuerungen geplant und beschlossen, nix genaues weiss man nicht. Bis es aber soweit ist, werde ich meine PP so beibehalten, Es steht ja immer im Zusammenhang mit meinem Tagesbudget (26PP). Es kann sogar passieren, dass ich dann zu den alten FP bzw. PlusPoints zurückkehre, wenn Ophras Einstieg bei WW zu viele Änderungen bringt, die nur alle verwirren und viele alte Hasen zum Geld ausgeben verführen sollen. Ich möchte aber unvoreingenommen daran gehen und weiter lecker kochen.

Heute steht mal wieder Resteverwertung auf der Agenda! Und ich brauche für mich und Mr. G. für morgen und übermorgen etwas Leckeres auf dem Tisch. Also muss ich ein 4-Portionen-Rezept basteln. Die im Rezept genannten Paprika haben wir. Die wollten auch nicht länger auf dem nebeligen Balkon ihr Dasein fristen, die wollten: IN DIE PFANNE!. Das sollen sie haben.

Man nehme:

200g Reis (trocken)
2 kl. Zwiebeln
1 Bd. Frühlingszwiebeln
2 Knobizehen
6 Paprika (klein) gemischt
8 eingelegte Pepperoni
4 EL Sud der Pepperoni
2 TL Olivenöl
200g Tatar
300 ml Tomatensaft
Paprikapulver, frische glatte Petersilie

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Der Reis wird nach Packungsanleitung gekocht.

Zwiebel,  Knobi fein würfeln, Paprika in Streifen, Pepperoni und Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Tatar mit Zwiebeln und Knobi anbraten, dann Paprika und Frühlingszwiebeln dazugeben. Weiter anbraten. Dann kommen die Pepperoni hinein.Tomatensaft und Sud aus dem Peperoniglas dazu, Salzen, Pfeffern, Paprikapulver und – wer mag – noch weitere andere Gewürze und Kräuter.

Zum Schluss alles mit der frisch gehackten Petersilie bestreuen.

Reis-Geflügel-Champignonpfanne für 10PP

Der Urlaub ist vorbei, da gibt es kein Vertun. Draußen herrscht April, aber irgendwie bin ich immer viel zu dünn angezogen, denn wir haben Juli. Da darf man das. Neben dem Kälteschock entsteht ein wütendes Grundrauschen. Aber es hilft ja alles nichts. Da müssen wir durch, da beisst keine Maus den Faden ab. Und dann freut man sich, wenn man ein schönes einfaches Rezept liest. Ich las es schon vor ein paar Tagen, hatte alles, bis auf Champis im Haus. Diese standen gestern, spät abends, vor der Tür. Heute aber fehlt Tatar. Also greife ich zum vorhandenen Putenfleisch. Ist punktetechnisch austauchbar. Gegessen wird morgen, gekocht wird heute. Ich brauche auf Arbeit nun mal etwas Warmes.

Schön dekoriert drapieren, das geht bei uns nur am Wochenende. Und auch dafür hab ich schon Ideen. Nun kommen wir zum Essen für morgen, während draußen der Regen an die Fenster peitscht.

Man nehme für 2 Portionen:

80g trockenen Reis
2TL Pflanzenöl (ich bevorzuge immer Olivenöl)
2 kl. Zwiebeln
240g Geflügelbrustfleisch
500g frische Chamignons
200g Exquisa Fitline 0,2%
Salz, Pfeffer, Paprika, etwas Gemüsebrühe (esslöffelweise, falls überhaupt)
frische Blattpetersilie

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Der Reis wird nach Anleitung gekocht

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und währenddessen die Zwiebel geschält, fein gewürfelt. Die Pilze werden geputzt und in schmale Scheiben geschnitten, das Fleisch klein gewürfelt.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Zwiebelwürfel darin anschwitzen; dann gibt man die Fleischwürfel dazu und brät sie mit an. Auf mittlerer Stufe, versteht sich, es soll nicht hart und trocken werden, und die Zwiebeln dürfen nicht schwarz werden. Dann kommen die Champis dazu und alles wird noch ca. 10 Minuten geschmort. Gerne die Hitze wieder höher stellen!

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Petersilie fein schneiden

Dann den Frischkäse in die Pfanne geben und schmelzen lassen (Hitze runter). Bei Bedarf etwas Brühe dazu geben, Schlückchenweise! Falls überhaupt. Hier genügen 2 Prisen Brühepulver, oder man verwendet selbstgemachte Löffelweise.

Salzen, ordentlich Pfeffern, Paprikapulver unterrühren.WP_20150729_014 WP_20150729_018

Ganz zum Schluss gibt man die frische Petersilie drüber.

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Zitronenhähnchen-Zucchinipfanne

Nach der Fenchelpfanne kam der Kartoffel-Porrée-Auflauf, in den ich noch restlichen Rosenkohl gab und Schinkenwürfel. Leider hatte ich vergessen, zu posten. In der Woche ist das auch immer stressiger, als jetzt am Wochenende. Heute gibts also diese Zitronenhähnchen. Mr. G. hat mit DoubleDubU zwar nichts am Hut, aber ihm schmeckts.

Und so widmen wir uns jetzt der Zubereitung.

Man nehme:

480g Hähnchen- oder Putenfilet
2 Zitronen
2 Knobi-Zehen
1 TL Salz
4 Zucchini
800g Kartoffeln (wenns geht mehligkochende, wenn man die nicht da hat, eben andere)
4 TL Olivenöl8 schwarze entsteinte Oliven
500 ml Liter Gemüsebrühe (2 sparsame TL Instant oder Selbstgemachte*)
Salz
Pfeffer
1-2 EL glatte Petersilie

Zuerst schneide ich das Geflügelfleisch in schmale Streifen. Von der einen Zitrone mache ich Abrieb und presse dann diese Zitrone aus. Von der 2. Zitrone drücke ich nur eine Hälfte aus. Zitronensaft und Abrieb gebe ich in ein Glas, presse die beiden Knobizehen darein und gebe den TL Salz dazu. Gut umrühren. Dann kommt das Geflügelfleisch in einen Gefrierbeutel, gieße die Zitronenmarinade darüber, schließe den Beutel gut (Luft rauslassen!) und massiere das alles ordentlich durch. Dann muss das für 1/2 Stunde in den Kühlschrank.

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In der Zeit schäle ich die Kartoffeln, wasche die Zucchini und schneide Beides in Würfel. Die Oliven in Ringe (separat). Die Petersilie wird auch schon mal mit dem Messer klein gehackt.

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Dann tropft man das Fleisch ab, erhitzt das Olivenöl in einer großen Pfanne, besser: Bräter!!!Salz und Pfeffer drüber streuen,  und man brät das Fleisch unter Wenden für ca. 2 Minuten an. Dann nehme ich das Fleisch aus dem Bräter und gebe die Kartoffeln hinein. Die werden dann so in dem Bratensatz ca. 3 Minuten angebraten. Immer wieder mal wenden. Dann die Brühe angießen. Nach und nach, vielleicht braucht man nicht alle !!!

(Hätte ich man auf mich gehörWP_20150207_015 - Kopiet! 400ml reichen auch!) Zugedeckt dann ca. 12-15 Minuten garen lassen.

Danach werfe ich die Zucchiniwürfel rein, wende alles und lasse es nochmals ca. 5 Minuten garen. Noch mal mit Salz und Peffer abschmecken.

WP_20150207_016 - Kopie

Die Flüssigkeit sollte nun komplett vom Gemüse aufgesogen sein.

Zum Schluss gebe ich wieder das Fleisch, die Olivenringe sowie die Petersilie dazu,  vermenge alles, lasse es kurz anziehen und dann kommts auf die Teller.WP_20150207_018

Und da wir noch 1/2 Zitrone haben, wird diese geviertelt und auf jeden Tellerrand noch ein Stück davon gelegt.

Plöpps / Portion:  8

Selbstgemachte Gemüsebrühe:
ist lange haltbar, wenn man sie vakuumisiert. Ohne Vakuum hält sie sich in Schraubgläsern und -flaschen für ein paar Tage.
Rezept folgt.

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