Abnehmtaugliche Gyrossuppe 5SP

Ich nehms vorweg, dieses Mal ist das Rezept für 8 Portionen, aber sollte man Lust auf eine 2. Portion haben, sinds halt 10SP und das ist durchaus eine gängige Hauptmahlzeitenzahl.

In den letzten Wochen bin ich irgendwie abgedriftet, was mich nervt. Es ist ja nicht so, dass mich jemand zwingt daneben zu greifen,  ganz alleine ich hab es in der Hand und die Entscheidungsgewalt darüber, was ich mir in den Kopf drücke (diesen Ausdruck kann ich getrost dafür verwenden). Ich werde auch ab Mittwoch wieder ins Treffen gehen. Da ich das in der dortigen WhatsApp-Gruppe schon gepostet habe, gibts auch keinen Rückzieher mehr. Manchmal brauche ich diesen selbstgenerierten Druck.

Nun zur Suppe. Nein vorab noch: Wenn ihr Lust auf andere, oder weitere Zutaten habt, sei es, dass ihr eine Mehr- oder Mindermenge einer Zutat im Hause habt, die verbraucht sein will: Nicht sklavisch ans Rezept halten. Einfach evtl. die Punkte anpassen. Meine heutigen Änderungen stehen in Klammern.

Wir nehmen heute für 8 Portionen:

3 bunte Paprika (ich nehme etwas mehr, weil ich noch angeschnittene Reste habe sowie ein paar nicht verzehrte Möhrenrohkoststicks)
2 (3) Zehen Knoblauch
1-2 fr.oder getrocknete Chilischote
3 Gemüsezwiebeln (+1/2 angebrochene normale Zwiebel)
1000g Schnitzel
500g Champignons
2-(3) kl. Dosen Tomaten, gestückelt
500 ml Gemüsebrühe, 2 TL Instant – oder selbstgemacht
2 EL Ajvar
180g Schafskäse, 9% i.Tr.
1 EL Olivenöl
1 TL Gyrosgewürz, oder mehr
1 TL Oregano, getrocknet, mehr oder weniger
Salz und Pfeffer, nach Belieben
(1/2 ausgepresste Zitrone)

Die Paprika werden teilweise gewürfelt und teilweise in schmale Streifen geschnitten. Die Zwiebeln längs in Streifen. Chilischote in feinste Ringe. Die Champignons werden halbiert oder geviertelt. Knoblauch mit dem Messerrücken platt drücken und fein würfeln. Das Fleisch wird in feine Streifen geschnitten und heissem (!) Olivenöl im großen Bräter angebraten, kurz alleine, dann zusammen mit den  Zwiebeln  kräftig weiter anbraten.

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Paprika und Knoblauch hinzugeben, weiter anbraten. Gyrosgewürz und Champis dazugeben mit anbraten.

Dann die Dosentomaten samt Saft, Ajwar, Chilischotenringe und Gemüsebrühe zugeben und Köcheln lassen. Oregano, Salz, Pfeffer, Zitronensaft zufügen.
Den Schafskäse in 8 gleichgroße Teile schneiden, den bröckelt sich dann jeder selbst über seine Portion.

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ISSO. Resteverwertung für 7 SP

Irgendwas ist ja immerWP_20160602_010. Und sei es die Unlust zum Kochen. Aber da ist HB-Filet, und da ist ansonsten auch so Allerhandlei.

Machen wir es uns einfach: Der Liebste Göttergatte hatte vorausschauend, wie er ist, die Chickentits angebraten. Später Deckel drauf, jetzt sind die nicht nur gar, jetzt kann man noch ne Sauce davon machen (Achtung, das gibt dann aber Extrapunkte).

Ansonsten wurde mal wieder der Kühlschrank umsortiert und aufgeräumt.

Man nehme:
450g Hähnchenbrustfilet (so ca. die Menge)
2 EL saure Sahne
1 EL Kräuter, frisch oder TK.
600g geschälte Kartoffeln
Kohlrabi, Paprika, Cocktailtomaten (was eben so da ist…. an 0P-Gemüse)
2 TL Rapsöl
1 EL Olivenöl
1 1/2 Salatgurken
heller Balsamico, Salz, Pfeffer, Schnittlauch (oder was man gerne mag)

Hähnchenbruststücke in 1 TL Öl anbraten, zum Schluss hin Deckel drauf und Hitze runter.Dann sammelt sich das Wasser, was man später mit der sauren Sahne und den Kräutern anrührt.

Geschälte Kartoffeln in Pommes schneiden, in einer Schüssel wässern, mehrmals abgießen, etwas stehen lassen, abgießen, dann sorgfältig abtrocknen. Jetzt die Kartoffelsticks in die Actifry geben, Gewürz dazu und den zweiten TL von dem Öl. Zeit einstellen, und ca. 10 Minuten vor vermutetem Garende den Endpunkt setzen, denn dann kommt das Restgemüse dazu.

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Gurkensalat einfach mit Salz, Pfeffer, hellem Balsamico und 1 EL Olivenöl zubereiten. Kräuter dazu. Ich hatte leider nur TK-Schnittlauch, aber gut, jetzt ist er weg.

Saftiges Gemüsebrot zum Grillabend (oder überhaupt)

Jetzt wird angegrillt hört man überall, auf unserem kleinen Balkonien würde das eher einen behördlichen Sommerabendeinsatz zeitigen. Hinterher kommen noch die „Guten“ in voller Montur? Also Schluss mit lauschig, dann rappelts im Karton, dann wird da mal näher hingeguckt, andere Saiten aufziehen und so. Wo waren sie letzten Dienstag? Das wird teuer, das sag ich Ihnen gleich. Also grillen wir nicht mit Holzkohle. Aber ohne machts auch keinen Spaß. Das Brot aber, das geht auch ohne Grillen. Das kann man mannigfaltig verwenden. Als Brot, als Grillbrot, als Burger-Brot.

Zuerst mal die Zutaten sortieren, was geben die Schränke her, was verlangt das Rezept?

Man nehme:

1/2 Würfel frische Hefe
etwas Zucker
ca. 100 ml warmes Wasser
300g Mehl
150ml heisse Gemüsebrühe (1/2 TL Instant oder die selbst geschredderte)
5-6 getrocknete Tomaten
2 Paprika (Farbe nach Gusto und Vorrat)
1 EL Olivenöl
1 TL Salz
italienische  Kräuter (Mischung oder frisch gehexelt)

Zubereitung:

Zuerst wird die Hefe zerbröselt und mit Wasser und Zucker verrührt. Beiseite stellen und schäumen lassen. Das Mehl wird in eine Schüssel gegeben und die übliche Vertiefung mittig reingedrückt. Wenn die Hefemischung ihren Zenit des Schäumens erreicht hat, gibt man sie in diese Vertiefung. Dann etwas vom Mehl vom Rand drauf häufeln und vorsichtig verrühren. Dann alles abdecken und am warmem Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

In der Zeit weicht man die getrockneten Tomaten ca 1/4 Stunde in der heissen Brühe ein und würfelt derweil die Paprikaschoten klitzeklein. Tomaten abgießen und in feine Streifen schneiden.WP_20160507_008

Dann nimmt man den Vorteig her und gibt die Tomaten, die Paprikawürfel, Salz, Kräuter, Olivenöl dazu und verknetet alles gut zu einem glatten Teig. Eine Kastenform mit Backpapier auskleiden, Teig hineingeben und nochmals ca. 40 Minuten gehen lassen. WP_20160507_009

Ofen vorheizen auf 160°C Umluft. Dann das Brot auf mittlerer Schiene ca. 45-50 Minuten backen.

Bei 16 Scheiben hat eine dann 2 SP, wenn ihr sie dicker schneidet, müsst ihr umrechnen, je nach Anzahl der (bestenfalls gleichdicken) Scheiben.

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Lachsfilet im Gemüsebett mit Reis und Kohlrabisalat

Heute geht es pescetarisch zu.

für 1 Portionen:

125g Lachsfilet
Salz, Pfeffer
Zitronensaft
150g Möhren
150g Zucchini
1 gelbe Paprikaschote
1/2 Knobizehe
Gemüsebrühe (Glas oder selbstgemacht)
1 TL Butter
30 g Reis (trocken)
1 kleineroder 1/2großer Kohlrabi
100ml Buttermilch
etwas flüssigen Süßstoff
Salz, Pfeffer,Senf, Kräuter, Weissweinessig

Zucchini, Möhren und Paprika in feine Julienne schneiden, Knobizehe mit Messerrücken zerdrücken und alles in der Brühe ca. 8 Minuten köcheln und dann abgießen und abschrecken. Gut abtropfen lassen!

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Das Lachsfilet wird mit Zitronensaft beträufelt, gepfeffert und etwas gesalzen.

Nun wird der Ofen vorgeheizt: Umluft 140°C. Während er vorheizt, den Reis aufsetzen, da können übrigens auch gerne Kräuter zugegeben werden.

Wenn der Fisch im Ofen ist, können wir auch den Kohlrabisalat vorbereiten. Kohlrabi schälen und mit der Küchenmaschine hobeln, dann Dressing zubereiten aus Buttermilch, Essig, den Gewürzen, Kräutern, Süßstoff und Senf. (Der Süddeutsche nimmt wohl gern einen Spritzer Maggi – so sagte man mir)

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Ein großes Stück Alufolie nehmen, Gemüse drauf verteilen, pfeffern, salzen, den Lachs oben auf legen, mit den Kräutern bestreuen und dem TL Butter bestreichen.Dann zu einem Päckchen verschließen und für ca. 15 Minuten im Ofen garen.

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Danach auf einem Teller anrichten, den frisch gekochten Reis dazugeben und genießen.

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Das macht 10 PP ohne Salat. Mit Salat machts 11 PP, d.h. dieser Salat hat 1 PP für die Buttermilch. Wer keinen Süßstoff mag oder prinzipiell ablehnt, nimmt Zucker, den aber dann extra berechnen bitte.
PS: Ich hatte vergessen, die Butter mit in das Päckchen zu tun, daher gibt es sie obenauf beim Servieren.

Vegane Reste für 1 PP

Gibt ja so Tage, nech! Alles muss raus!  Wir haben planungstechnisch vorgesorgt, aber irgendwie lungert viel zu viel herum, was nicht für eine ganze Mahlzeit reicht, da wächst dann zusammen, was zusammen gehört. Mit Nachdruck. Ich durchpflügte also optisch den Kühlschrank und die Gemüseschale, was sich da so alles fand…..

1 Bund grüner Spargel zum Beispiel, frisch gekauft für den nächsten Tag. Aber wohin am nächsten Tag mit den Spargelenden? Für ein Süppchen hätte es nicht gereicht. Also machen wir kurzen Prozess.

Man nehme:

Spargelenden von 500g grünem Spargel (ca. 5-7 cm)
1 Bd. Lauchzwiebeln (da wo wir für das Frühstück schon die grünen Enden für nutzten)
1 große Zwiebel
einige kleine Tomaten
einige Weintrauben
1/2 Salatherz
Knobi
wenn man noch Zucchini hat, und/oder Paprika, Oliven oder Pilze, oder Möhren:ja, kann alles dazu Muss alles nicht im Ganzen sein, es reichen wirkich Reste, Hauptsache, alles in allem bringt es auf eine Portion
Salz, Pfeffer
1 TL Olivenöl
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Ganz einfach die Zubereitung:
Die Spargelenden werden geschält und ganz ganz kurz unten abgeschnitten, Zwiebel pellen, längs halbieren und längs in halbe Ringe schneiden, Frühlingszwiebeln (wenn sie unten sehr dick sind) unten längs halbieren, dann ich Stücke schneiden. Kleine Tomaten ganz lassen. Knobi in Scheiben, Weintrauben ganz lassen, wenn sie nicht zu groß sind. Also sämtliches Gemüse passend vorbereiten. Möhren hätte ich auf der Börner-Reibe gestiftelt z.B., Oliven und Pilze halbiert, je nach Größe.

Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Spargel und anderes „harte“ Gemüse zuerst hinein, später folgen dann die anderen Gemüse und die Weintrauben. Alles heiss anbraten, damit etwas Röstfarbe drankommt. Aber nur etwas. Dann Hitze runterschalten, wenden und freuen.

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Kabeljau-Porree-Pfanne mit Ofenkartoffeln

Da waren noch Porrée und Kabeljau (300g), Beides musste endlich der Zubereitung zugeführt werden. Im Kühlschrank wirds auch nicht frischer. Also kurz und bündig:

Man nehme (2 Portionen):

3 Porrestangen (0)
6 Kartoffeln (6)
2 Zwiebeln (0)
300g Kabeljau (6)
100g saure Sahne 10% (6)
2 TL Olivenöl (2)
1 EL Frischkäse 0,2% (0)
1 gr. TL Senf, Pfeffer Salz, fr. gehackte Petersilie

Die Porreestangen werden geputzt und in Ringe geschnitten, die Kartoffeln geschält und in grobe Streifen/Stücke geschnitten. Zwiebel schälen und in Streifen schneiden. Öl in der Pfanne erhitzen, Kartoffeln auf Backpapier bei 180° in den Ofen schieben.
Dann kommen zuerst die Zwiebeln, dann der Porree in den Bräter/Pfanne.

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Ordentlich anbraten und dann ca. 100 ml Wasser dazu. Salz und Pfeffer natürlich auch. Man verrührt die saure Sahne, den Frischkäse, Senf und nochmals etwas Wasser zu einer schönen Emulsion. Die gibt man, wenn das Gemüse angebraten ist noch dazu und verrührt alles. Wenn die Garzeit zu ende ist, schaltet man den Herd auf niedrigste Stufe, legt den Fisch oben auf das Gemüse, Deckel drauf! Ziehen lassen.

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Dann sind auch bald die Kartoffeln gar. Petersilie hacken!

Macht 10 PP pro Portion.