Erbsensuppe mit Kasseler für 5SP/Portion

Auf die Schnelle:

Zutaten für 4 Portionen:
500g Kasseler (roh, gepökelt) – Ich hatte 650g KasselerKotelette inkl. Knochen
1 große Zwiebel
250g  trockene Erbsen
1-2 TL Majoran (gerebelt, trocken)
ca. 1.300 ml Wasser
400g Kartoffeln (geschält)
2 Bund Suppengemüse
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel schälen und würfeln. Kasseler, trockene Erbsen, gewürfelte Erbsen in einen Topf geben und das Wasser darüber geben. Abgedeckt auf hoher Stufe zu Kochen bringen, dann Hitze reduzieren und ca. 90 Minuten köcheln lassen.
In der Zeit die Kartoffeln schälen und würfeln, die Zutaten der Suppengemüse putzen und auch recht klein würfeln – aber nicht zu klein. Die Petersile, die dem beiliegt fein hacken und beiseite stellen
Nach den 90 Minuten gibt man das gewürfelte Suppengemüse mit in den Topf , bringt alles wieder zum Kochen für ca. 45 Minuten.
Dann nimmt man das Fleisch heraus, löst es vom Knochen, würfelt es klein.
Wer es sämiger mag geht jetzt kurz mit dem Kartoffelstampfer durch den Topf.
Fleischwürfel wieder zu der Suppe geben, die Petersilie kann jetzt auch dazu, alles noch gut Salzen und Pfeffern. Umrühren.
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Abnehmtaugliche Gyrossuppe 5SP

Ich nehms vorweg, dieses Mal ist das Rezept für 8 Portionen, aber sollte man Lust auf eine 2. Portion haben, sinds halt 10SP und das ist durchaus eine gängige Hauptmahlzeitenzahl.

In den letzten Wochen bin ich irgendwie abgedriftet, was mich nervt. Es ist ja nicht so, dass mich jemand zwingt daneben zu greifen,  ganz alleine ich hab es in der Hand und die Entscheidungsgewalt darüber, was ich mir in den Kopf drücke (diesen Ausdruck kann ich getrost dafür verwenden). Ich werde auch ab Mittwoch wieder ins Treffen gehen. Da ich das in der dortigen WhatsApp-Gruppe schon gepostet habe, gibts auch keinen Rückzieher mehr. Manchmal brauche ich diesen selbstgenerierten Druck.

Nun zur Suppe. Nein vorab noch: Wenn ihr Lust auf andere, oder weitere Zutaten habt, sei es, dass ihr eine Mehr- oder Mindermenge einer Zutat im Hause habt, die verbraucht sein will: Nicht sklavisch ans Rezept halten. Einfach evtl. die Punkte anpassen. Meine heutigen Änderungen stehen in Klammern.

Wir nehmen heute für 8 Portionen:

3 bunte Paprika (ich nehme etwas mehr, weil ich noch angeschnittene Reste habe sowie ein paar nicht verzehrte Möhrenrohkoststicks)
2 (3) Zehen Knoblauch
1-2 fr.oder getrocknete Chilischote
3 Gemüsezwiebeln (+1/2 angebrochene normale Zwiebel)
1000g Schnitzel
500g Champignons
2-(3) kl. Dosen Tomaten, gestückelt
500 ml Gemüsebrühe, 2 TL Instant – oder selbstgemacht
2 EL Ajvar
180g Schafskäse, 9% i.Tr.
1 EL Olivenöl
1 TL Gyrosgewürz, oder mehr
1 TL Oregano, getrocknet, mehr oder weniger
Salz und Pfeffer, nach Belieben
(1/2 ausgepresste Zitrone)

Die Paprika werden teilweise gewürfelt und teilweise in schmale Streifen geschnitten. Die Zwiebeln längs in Streifen. Chilischote in feinste Ringe. Die Champignons werden halbiert oder geviertelt. Knoblauch mit dem Messerrücken platt drücken und fein würfeln. Das Fleisch wird in feine Streifen geschnitten und heissem (!) Olivenöl im großen Bräter angebraten, kurz alleine, dann zusammen mit den  Zwiebeln  kräftig weiter anbraten.

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Paprika und Knoblauch hinzugeben, weiter anbraten. Gyrosgewürz und Champis dazugeben mit anbraten.

Dann die Dosentomaten samt Saft, Ajwar, Chilischotenringe und Gemüsebrühe zugeben und Köcheln lassen. Oregano, Salz, Pfeffer, Zitronensaft zufügen.
Den Schafskäse in 8 gleichgroße Teile schneiden, den bröckelt sich dann jeder selbst über seine Portion.

Gulaschtopf auf Vorrat oder für lieben Besuch

Gulaschtopf

Um Essen mit ins Büro zu nehmen, ist – trotz diverser TupperWarmmachBehältnisse – ein Eintopf doch am einfachsten zu bewerkstelligen.

Nach einem durchwanderten Wochenende an der Mosel

http://www.traumpfade.info/traumpfade-rhein-mosel-eifel/mosel/eltzer-burgpanorama/

mit abschließender Burgbesichtigung in Cochem, 2 Übernachtungen in Müden im Hotel Sewenig (unschlagbare Preise für Einzelreisende) mit Hirschgulasch und anderntags Pfeffersteak, hatte mich der Alltag wieder eingeholt. Montag hatte ich noch frei, konnte mich aber kaum bewegen. Es war kein Muskelkater, es waren die Kniekehlen und die Fußoberseite, die hauptsächlich katerten. Der Weg war wirklich traumhaft, bis, ja, bis wir zu der Steigung kamen nach der Mühle. Als echter Flachlandtiroler war es ungeübt eine Herausforderung, die ich aber bewältigt hatte. Dienstag und Mittwoch – ich gebs zu – gab ich mich beim Gong um 12.30 Uhr einem WW-Fertigmenue aus dem Kühlregal hin. Aber dann war Schicht im Schacht, es juckte mir in den Fingern, Einfach sollte es sein, vorratstauglich und lecker.

Ich konsultierte den Kühlschrank meines Vertrauens, da lag Staudensellerie. Jepp! Gebongt. Ich bemühte auch nicht irgendeinen Rezepteplaner, Rezeptgenie (dieses Feature bei ww liebe ich direkt), sondern wusste: Gulaschtopf. Warum das irgendwas mit Gulasch zu tun hat: keine Ahnung, ich nenne es so.

Man nehme:

500g mageres Fleisch (Rind, Geflügelbrust – je nach Belieben)
600g Kartoffeln
2 gr. Zwiebeln
2-3 Stangen Sellerie
4 Paprika (bunt oder grün)
2-3 Zehen Knoblauch
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose Mais
3 Dosen verhackstückte Tomaten
2-3 Lorbeerblätter
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Chilli, Tabasco, Kümmel, Sternanis
100 ml Gemüsebrühe (selbstgemacht oder 1,5 TL gekörnte Biobrühe)

Zuerst guckt man, wo sich der große ovale gusseiserne Bräter im Schrank versteckt.

Man kann alle Zutaten nach und nach vorbereiten, aber ich bin so ein Mis en place Freak, weil ich Angst habe, sonst irgendetwas zu vergessen. Also:

Kartoffeln schälen und würfeln, Zwiebeln schälen und fein würfeln. Paprika waschen, entkernen und fein würfeln, Sellerie säubern und von den Fäden befreien, längs in 3 Stränge schneiden und auch fein würfeln. Fleisch abtupfen und in Würfel schneiden. Mais und Bohnen abtropfen lassen. Gewürze bereitstellen, Brühe zubereiten, Tomatendosen öffnen. Knobi schälen, grob in Stücke schneiden und mit 1 TL grobem Salz, Kümmel und Anis (beides frisch gemahlen) im Mörser zerstampfen.

Jetzt wird der Topf erhitzt, das Olivenöl hineingegeben und dann das Fleisch. Natürlich pappt das wg. der Hitze erst an. Macht nix. Umrühren, wenns geht. Das Fleisch muss keine Farbe ziehen. Dann geben wir auch bald Zwiebeln dazu, wenden wieder und nun folgen Kartoffeln, Paprika und Sellerie. Alles gut verrühren, kurz anschwitzen und dann mit der Brühe ablöschen. Wieder vermengen. Jetzt kommen schon die 3 Dosen Tomaten hinein, das Knobi-Salz-Anis-Kümmel-Gemisch, Chilli (auch aus der Mühle), Pfeffer, Tabasco und die Lorbeerblätter. Einmal kurz aufkochen, danach Bohnen und Mais dazu Hitze runter und für ca. 45 Minuten köcheln lassen.

Wenn alles fertig ist, in mikrowellen- und TK-geeignete Behältnisse portionieren.

Diese Menge reicht für 6 gute Portionen à 7 PP. Bei 8 Portionen sinds dann 5 PP.

Abnehmbarer Bohneneintopf mit Birne

Hätte, wäre, wenn!  Das Wochenende und die letzten beiden Tage auf Arbeit haben mich zurückgeworfen. Das kam nicht überraschend.Das war hausgemacht. Heute startet eine neue Woche und da schau her, ich hab mich wieder im Griff.

Oft weiss ich nicht, was ich kochen soll. Der Starter-Plan ist schon mal ne Hilfe, aber ich spiele gerne. Und bei ww gibts ein Feature „Rezept-Genie“. Klar, gibts bei Chefkoch auch, da heisst es nur anders. Und nun mache ich es mir zum Spaß, irgendwas einzukaufen, und dann bei Rezept-Genie eben dieses Lebensmittel einzutragen. Man hat Möglichkeiten für mehrere verschiedene Zutaten. Ich hab diesmal aber nur die blind gekaufte Zutat eingegeben. GRÜNE BOHNEN.

Da bekam ich wunderbare Rezepte, mit Lamm, mit Nudeln, vegetarisch, vegan, aber oftmals etwas für die Sonntagsküche, wenn man Zeit hat. Ich will aber was kochen, was man mit auf Arbeit nehmen kann, ohne, dass da irgendwas optisch in der Tupperbox herumleidet durch Mikrowelle.

Hier nun der Werdegang der grünen Bohnen, suboptimal erstanden im Supermarkt, aus Afrika stammend (die Bohnen, nicht der Supermarkt).

Man nehme:

500 g Rindergulasch
2 gr. oder 3 mittelgroße Zwiebeln (naja, eben so, wie man das mag mit den Zwiebeln!)
600 g Kartoffeln (festkochend)
800 g grüne Bohnen
700-800 ml Wasser
2 Birnen
2 TL Pflanzenöl
Salz, Pfeffer, 1 TL Bohnenkraut (mögl. frisch – hatte ich nicht, also getrocknetes Bohnenkraut)

WP_20150218_003Jetzt kommt das „How To“:

Die Zwiebeln werden geschält und in Ringe geschnitten. Wir nehmen uns das Gulasch vor und schneiden die Würfel evtl. noch etwas kleiner, dann verteilt sich das besser.

Die 2 TL Öl erhitzen wir in einem Topf (ja, 2 TL reichen) und geben dann Zwiebelringe und Gulaschfleisch dazu. Das darf jetzt ca. 3 Minuten unter Wenden angebraten werden. Das schreit. Das Fleisch schreit.

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Dann salzen und Pfeffern und mit 300ml Wasser ablöschen.

Deckel drauf und 60 Minuten bei mittlerer Hitze garen lassen. Immer wieder etwas mit Wasser auffüllen. Und in der Zeit putzen wir die Bohnen, schälen die Kartoffeln und würfeln diese.

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Wenn die Stunde um ist, geben wir die Kartoffelwürfel und die Bohnen dazu. Auch das Bohnenkraut kann nun mit in den Topf. Umrühren!

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Weitere 30 Minuten abgedeckt köcheln lassen.

Und wir haben wieder Zeit. Zeit für die Birnen. Die werden gewaschen, nicht geschält, geviertelt, entkernt und dann schneiden wir sie in Scheiben. Wer sie lieber stückig schneidet: Warum nicht.  Wir geben sie nach den 30 Minuten in den Topf und lassen alles nochmals für ca. 3 Minuten köcheln.

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Danach essen wir, oder wir füllen es um in bürotaugliche Gefäße. Es reicht für 4 Portionen/Personen

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7 PP/Portion